Filmlexikon

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Vogelperspektive

In einem Film kann durch die Position der Kamera die Perspektive, also die Ansicht auf Menschen oder einen Ort, verändert werden.

Ein Beispiel dafür ist die Vogelperspektive, bei der die Menschen und Dinge sehr klein wirken.

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Voice-over

Wörtlich übersetzt bedeutet das „Stimme über“. Die Voice-over ist also eine Stimme, die „über“ dem Bild gesprochen wird, man könnte sagen: über dem Bild schwebt. Die Person, zu der die Stimme gehört, kann eine Figur der Geschichte sein und kann sogar im Bild zu sehen sein, muss sie aber nicht. Ein Beispiel ist die Stimme eines Erzählers, der uns etwas über die Figuren und die Hintergründe der Geschichte berichtet, der aber selbst in der Geschichte nicht vorkommt. Ein gegensätzliches Beispiel wäre es, wenn der Protagonist des Films im Bild zu sehen ist und irgendetwas macht, während seine Stimme uns erzählt, was er gerade denkt.

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Vorspann

Den Vorspann gibt es zu sehen, bevor die eigentliche Handlung des Films beginnt - manchmal aber auch erst, wenn wir den Anfang schon gesehen haben. Im Vorspann wird der Titel des Films genannt und meist auch schon einige Namen der wichtigsten Schauspieler und Filmschaffenden.

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Vorstoppzeit

Für Produktionsfirmen ist es wichtig schon weit im Voraus zu wissen, wie lange ein Film ungefähr dauert. Mit Hilfe der Vorstoppzeit ist es möglich, die Länge eines Filmes zu berechnen. Diese lässt sich ganz einfach ermitteln: Man braucht nur das Drehbuch, eine Stoppuhr und seine Stimme. Man liest die Dialoge innerhalb einer Szene laut vor und stoppt währenddessen die Zeit – herauskommt: die Vorstoppzeit.

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Weinen im Film

Von wegen „Tränen lügen nicht“! Im Film fließen meist keine echten Tränen.

Wenn die runterkullernde Träne süß schmeckt statt salzig, besteht sie nicht aus Tränenflüssigkeit, sondern aus Glycerin. Diese süßliche Flüssigkeit rollt besonders langsam und schön glitzernd die Wange hinab, lässt sich also prima von der Filmkamera aufnehmen. Deshalb wird dieses Hilfsmittel oft in Filmen verwendet.  Welche Tricks im Film Schauspieler auch noch zum Weinen bringen, erfährst Du wenn Du weiterliest.

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Western

Erbarmungslos brennt die Sonne vom Himmel; angespannt stehen sich der Sheriff und der  Gangster gegenüber, die Hände in Höhe der Halterung ihrer Colts.... So könnte eine typische Szene in einem Western aussehen. Der Western ist ein Genre, bei dem die Geschichten normalerweise in den USA spielen, zu der Zeit, als der Westen des Landes besiedelt wurde. Sheriff, Gangster, Cowboys und Indianer, ein Saloon, Pferde, die Prärie - es gibt viele Bestandteile, an denen der Western leicht zu erkennen ist.

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Windmaschine

Stell dir vor, du möchtest einen Film drehen, in dem jemand im Wald zeltet und dann in einen furchtbaren Sturm gerät: Es regnet in Strömen, das Zelt wird fast abgerissen und die Person muss alles geben, um gegen das Wetter anzukämpfen. Du hast den ersten Teil der Aufnahmen schon gedreht und am nächsten Tag - herrscht strahlender Sonnenschein! Kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen und kein Lüftchen regt sich, ungeduldig wartest du Tag für Tag auf schlechtes Wetter, damit du deinen Film so drehen kannst, wie du ihn dir vorgestellt hast. Manche Filmemacher drehen gerne im Freien und haben dann das gleiche Problem wie du, andere lösen das Problem dadurch, dass sie in einem Filmstudio drehen und den Wald einfach künstlich nachbauen. Hier machen sie dann das Wetter, das sie brauchen: Für den Wind haben sie eine Windmaschine, für den Regen eine Regenmaschine, die richtige Beleuchtung sorgt für den Eindruck von Sonnenschein. Mit der Windmaschine (die du dir ein bisschen wie einen Ventilator vorstellen kannst) erzeugen sie den Wind, den sie gerade brauchen: Eine leichte Sommerbrise, in der sich die Haare ein bisschen bewegen, oder ein ausgewachsener Sturm, in dem das Zelt nur so schlackert!

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Zeichentrickfilm

Zeichentrickfilme sind eine Form der Animationsfilme, bei denen die Bilder - der Name sagt es ja schon - mit der Hand gezeichnet werden. Wie bei anderen Arten von Animationen wird der Eindruck von Bewegung dadurch erreicht, dass bei den Zeichnungen von Bild zu Bild eine kleine Veränderung gezeichnet wird.

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Zeitlupe

Von einer Zeitlupe spricht man, wenn eine Handlung viel langsamer gezeigt wird, als sie in Wirklichkeit wäre. So könnte ein Film in Zeitlupe zeigen, wie zwei Figuren auf eine Ziellinie zulaufen. Die Zeitlupe macht den Moment für uns besonders spannend, weil wir genau sehen können, dass die Entscheidung ganz knapp wird und wir uns fragen, wer es als erster schaffen wird, das Ziel zu erreichen. Das Gegenteil einer Zeitlupe ist der Zeitraffer.

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Zeitraffer

Kennst du es, wenn eine bestimmte Szene im Film so aussieht, als würde jemand den Film ganz schnell vorspulen? Das nennt man Zeitraffer. Eine Handlung, die im Zeitraffer gezeigt wird, sieht viel schneller aus als in Wirklichkeit.

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Zelluloid

Zelluloid ist eine bestimmte Art Kunststoff, also eine Plastikart. Was eine Plastikart mit Film zu tun hat? Heute nicht mehr viel, aber zur Anfangszeit des Films bestand das Filmmaterial aus Zelluloid. Allerdings hatte dieses Material einige Nachteile - vor allem, dass es sehr leicht ist und schnell verbrennt.

Deswegen wird seit ungefähr sechzig Jahren anderes Filmmaterial benutzt. Trotzdem blieb der Begriff „Zelluloid“ mit dem Kino verbunden und wird von vielen Menschen fälschlicherweise immer noch als Bezeichnung für das Filmmaterial verwendet - du weißt es jetzt natürlich besser!

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Zensur

Wenn du an das Wort Zensur denkst, denkst du bestimmt an eine Schulnote. Aber beim Film ist eine Zensur etwas anderes. Unter Zensur versteht man in der Welt der Kunst das Verbot, Dinge so zu zeigen und zu sagen, wie man das selber möchte.

Filmemacher oder auch andere Künstler wie zum Beispiel Schriftsteller haben immer ein sehr genaues Bild davon, was sie erschaffen möchten. Aber die Zensur beziehungsweise die Behörde, die für die Zensur zuständig ist, machte ihnen oft einen Strich durch die Rechnung: „Das darf nicht gezeigt werden! Dies hat in einem Film nichts zu suchen!“ Darum waren Filmemacher in ihrer Arbeit oft nicht so frei wie wir uns das heute vorstellen.

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Zoom

Wenn du schon einmal mit einer Kamera fotografiert hast, dann weißt du bestimmt, was ein Zoom ist. Wenn du einen Gegenstand fotografieren willst, der weit weg ist und deswegen auf dem Bild zu klein erscheint, kannst du dich entweder bewegen und auf den Gegenstand zulaufen, oder du bleibst stehen und veränderst den Zoom, dabei bewegt sich dann nur das Objektiv der Kamera - das ist dieser Teil, der wie ein kleines Fernrohr vorne herausragt.

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Zwischentitel

Hast du schon mal einen Stummfilm gesehen? Weil es ganz früher noch keinen Ton bei den Filmen gab, konnte man weder Geräusche noch Gespräche hören. Um zu verstehen, was die Schauspieler zueinander sagen, schrieb man die Sätze auf Tafeln und zeigte sie im Film mitten zwischen den Szenen. Die Texte auf diesen Tafeln, die dann im Film eingeblendet wurden, nennt man die Zwischentitel.

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Was heißt denn eigentlich ... ?

Da ist Dir doch tatsächlich ein Wort aus dem Filmbereich über den Weg gelaufen, das Du nicht kennst, und das noch nicht in unserem Filmlexikon erklärt wird? Das ist ein klarer Fall für "Was heißt denn eigentlich?"! Schick uns
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Bitte beachte: Wir können nur Begriffe erklären, die etwas mit dem Thema „Film und Kino“ zu tun haben.