Filmlexikon

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Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm ist eine besondere Form von Filmen, die sich mit Ereignissen, Orten oder Menschen befassen, die es wirklich gibt. Im Gegensatz zu Spielfilmen zeigt der Dokumentarfilm also keine ausgedachten Geschichten und es spielen in der Regel keine bezahlten Schauspieler mit.

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Double

Im Film bezeichnet man als "Double" einen Ersatzdarsteller, der dem eigentlichen Schauspieler sehr ähnlich sieht.

Doubles werden in verschiedenen Situationen eingesetzt. Beim Einsatz in gefährlichen Szenen wird das „Double“ auch Stuntman bzw. Stuntfrau genannt. Die springen dann für den eigentlichen Schauspieler von Häusern, rasen mit dem Auto durch die Gegend oder rennen durchs Feuer.

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Drama

Ein Drama ist ein Filmgenre, das Figuren und die Art und Weise in den Mittelpunkt stellt, wie diese mit Herausforderungen umgehen, die das Leben an sie stellt. Die Gefühle, die Figuren dabei durchleben, sind für das Drama besonders wichtig.

Häufig werden in Dramen Zeiten dargestellt, die für die Figuren nicht einfach sind. Die eine oder andere Figur gerät deshalb auch in eine „Krise“ und muss schauen, ob und wie sie diese überwinden kann.

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Dramaturgie

Kennst du auch Leute, die einfach keine Witze erzählen können? Die vergessen den Schluss oder verwechseln etwas im Mittelteil, oder sie erzählen den Witz so langweilig, dass man nicht darüber lachen kann. Bei jemand anderem lachst du dich aber über den gleichen Witz kaputt! Das Gleiche gibt es auch bei Filmen: Es kommt nicht nur darauf an, dass man eine gute Geschichte hat, man muss die Geschichte auch gut erzählen. Genau darum geht es bei der Dramaturgie. Denn in der Dramaturgie wird bestimmt, wie eine Geschichte erzählt wird. Dramaturgie kann man also beschreiben als die Kunst, eine Geschichte gut zu erzählen.

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Dreharbeiten

Die Dreharbeiten sind die Zeit, in denen der Film mit der Kamera aufgenommen wird. Jetzt stehen die Schauspieler vor der Kamera und spielen ihre Rollen. Nach und nach werden in dieser Zeit alle Szenen des Films aufgenommen.

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Drehbuch

Das Drehbuch ist die Grundlage für den Film. Hierin wird die Geschichte in einem Text erzählt, bevor die Filmemacher sie später auch in Bilder umsetzen.

Wie ausführlich ein Drehbuch ist, kann dabei sehr unterschiedlich sein. In der Regel beschreibt das Drehbuch die Handlung und enthält die Dialoge (also den Text) der Figuren, außerdem gibt es Informationen zum Ort und zum Zeitpunkt des Geschehens.

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Drehbuchautor

Der Drehbuchautor oder die Drehbuchautorin ist die Person, die das Drehbuch schreibt, also die Vorlage für einen Film. Drehbuchautoren sind aber nicht automatisch auch die Erfinder der Geschichte eines Films. Die Filme von Harry Potter basieren beispielsweise auf Büchern von Joanne K. Rowling, sie hat allerdings nicht das Drehbuch für die Harry Potter Filme geschrieben, sondern lediglich dabei beraten. In diesem Falle gibt es also zwei Autoren: den Buchautor und den Drehbuchautor.

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Drehgenehmigung

Jeder, der einen Film machen und deshalb bestimmte Orte filmen möchte, braucht eine Drehgenehmigung. Mit einer Drehgenehmigung erlaubt der Eigentümer, dass  sein Haus / sein Park / seine Straße gefilmt werden darf. Eine Drehgenehmigung braucht man also nicht nur für Privathäuser, sondern auch für öffentliche Plätze oder Straßen – die gehören meist der Stadt.

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Drehort

Der Drehort ist ein Ort, an dem Dreharbeiten durchgeführt werden.

Am einfachsten ist es, wenn man einen Drehort findet, der genau so aussieht, wie man ihn sich für den Film vorgestellt hat. Aber es gibt natürlich auch viele Möglichkeiten, den Drehort noch ein bisschen zu verändern, auch nachträglich am Computer.

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Drehplan

Der Drehplan legt den genauen Ablauf der Dreharbeiten fest. Das ist notwendig, damit bei einem Filmdreh jeder weiß, was wann passiert und was er dafür vorbereiten muss.

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Drei D (3D-Filme)

Wenn du bei einem Kinofilm eine besondere Brille aufsetzen musst und das Gefühl hast, da kommen Sachen aus der Leinwand raus, dann sitzt du garantiert in einer 3D-Vorstellung! 3D ist die Abkürzung für dreidimensional. Seit kurzem laufen immer mehr 3D-Filme im Kino - aber mal ganz von vorne: Was heißt 3D eigentlich und wie unterscheiden sich diese Filme von anderen? Das erklären wir dir, wenn du weiterliest.

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Editor

Der Editor "schneidet" den Film. Das englische Wort für schneiden lautet „cut“ und in Deutschland sagt man häufig noch „cutter“ zu der Person, die für die Montage des Films verantwortlich ist (man sagt auch: den Film schneidet).

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Effekte

Beim Film werden ganz unterschiedliche Effekte eingesetzt, dazu gehören Klangeffekte (sound effects), Spezialeffekte (special effects) und Visuelle Effekte (visual effects). Damit es zum Beispiel spannend aussieht, wenn bei Harry Potter ein Zauberstab durch die Luft fliegt, müssen sich die Filmemacher einen eigenen Klang dafür ausdenken.

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Einspielergebnis/ Box Office

Wenn ein neuer Film in den Kinos startet, kann man schon nach einer Woche erkennen, ob er erfolgreich ist. Dies kann man von den Einspielergebnissen eines Films ablesen. Dabei wird geschaut, wie viel Geld eine Filmproduktion durch Kinokarten verdient. Je mehr Kinokarten für einen Film verkauft werden, desto erfolgreicher ist er.

In Amerika werden diese Einnahmen eines Films als „Box Office“ bezeichnet. In alten Kinos gab es im Eingang kleine Kassenhäuschen, an denen die Besucher ihre Karten bezahlt haben, und dieses Häuschen nannte man „Box Office“. Heute meint man in den USA mit „Box Office“ auch die Einnahmen durch einen Kinofilm – also die Geldmenge, die an allen Kinokassen zusammen mit einem speziellen Film verdient wird.

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Einstellung

Eine Einstellung ist die kleinste Einheit, in die ein Film beim Dreh eingeteilt wird. Mindestens eine, meistens aber mehrere Einstellungen zusammen, bilden eine Szene.

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Einstellungsgröße

Die Einstellungsgröße bestimmt, ob eine Figur nah zur Kamera steht oder weiter weg. Stell dir vor, du fährst mit deinem Fahrrad zu deiner Schule, erst ist sie ganz weit weg und du siehst sie nur in der Ferne umgeben von anderen Gebäuden oder Landschaften. Dann wird sie immer größer und du kannst immer mehr Details erkennen, bis du schließlich direkt vor der Tür stehst, du siehst die Schule also in verschiedenen Größen.

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Erzähler

Ein Erzähler erzählt eine Geschichte. Das ist klar. Das kennst du aus Büchern oder von deinen Eltern oder Lehrern, die dir eine Geschichte erzählen. In einem Film kann es aber auch einen Erzähler geben. Der erzählt dann meist nicht die ganze Geschichte, sondern beginnt sie und beendet sie auch. Und zwischendurch meldet er sich manchmal, um zu berichten, was in der Zwischenzeit an einem anderen Ort oder bei einer anderen Figur passiert ist.

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Exposé

Bevor der Autor eines Filmes sein Drehbuch beginnt, braucht er eine Idee. „Was will ich eigentlich schreiben?“ Diese Idee schreibt er in ein Exposé. Das ist ein kurzer Text, wie ein kleiner Aufsatz. Ein wenig ist es wie beim Malen eines Bildes. Bevor du ein großes buntes Bild malst, beginnst du mit einer kleinen Skizze. Das Exposé ist diese Skizze. Es besteht aus einer Art Inhaltsangabe, in der beschrieben wird, was in dem Film eigentlich passiert. Naja und spannend sollte das Exposé auch sein. Denn mit dem Exposé versucht der Autor Menschen, wie etwa einen Produzenten oder Regisseur zu gewinnen, die das Drehbuch dann auch gerne verfilmen möchten.

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Extended Version

Hast du dich schon einmal gefragt, wie es gelingt, dass die meisten Filme 90 Minuten lang sind? Manchmal haben die Regisseure und Drehbuchautoren viel mehr zu erzählen, was aber nicht immer geht. Für Filmfans wird manchmal eine Extended Version gemacht. Das ist eine längere Fassung eines Films, in der keine Szenen ausgelassen werden. In deutsch übersetzt bedeutet Extended Version "erweiterte Version".

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Fabel

Das Wort Fabel kommt aus dem Lateinischen. Da bedeutet „fabula“ so viel wie Geschichte, Erzählung oder Sage. Bestimmt habt ihr in der Schule schon einmal von der Geschichte vom Hasen und Igel gehört! Das ist ein typisches Beispiel für eine Fabel.

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Was heißt denn eigentlich ... ?

Da ist Dir doch tatsächlich ein Wort aus dem Filmbereich über den Weg gelaufen, das Du nicht kennst, und das noch nicht in unserem Filmlexikon erklärt wird? Das ist ein klarer Fall für "Was heißt denn eigentlich?"! Schick uns
das Wort. Wir werden versuchen, es Dir innerhalb weniger Tage zu erklären. Und, wenn´s passt nehmen wir es ins Lexikon auf.

Bitte beachte: Wir können nur Begriffe erklären, die etwas mit dem Thema „Film und Kino“ zu tun haben.