Filmlexikon

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Kassengift

Keine Sorge - an einer Kinokasse erhaltet ihr bestimmt kein Gift! Vergiftet wird hier die Kasse selbst, natürlich nur bildlich gesprochen. Die Kinokasse fühlt sich nämlich am wohlsten, wenn sie mit gaaanz viel Geld gefüttert wird - aber nicht jeder Film bringt viel Geld ein.

Als Kassengift bezeichnet man in der Filmindustrie ein Thema oder auch einen Schauspieler, das oder der durch mehrfache Flops an den Kassen aufgefallen ist. Das bedeutet, dass die letzten Filme zu diesem Thema oder mit diesem Schauspieler nur ganz wenige Zuschauer sehen wollten.

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Kinderfilm

Nicht jeder Film, in dem Kinder mitspielen, ist auch ein Kinderfilm. Kinderfilme sind die Filme, die extra für euch gemacht werden, für Kinozuschauer im Alter von 4 bis 12 Jahren.

Damit euch diese Filme besonders gut gefallen, muss ganz viel beachtet werden. Worauf man achten muss, erfährst du, wenn du weiterliest.

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Kino

Kino, Lichtspieltheater, Lichtspielhaus, Filmtheater - all diese Ausdrücke bezeichnen einen magischen Ort. Hier kann man sich in andere Welten entführen lassen, mit seinen Helden Abenteuer bestehen, Liebesschwüre austauschen und sich über die Missgeschicke anderer kaputtlachen.

Ah, das Kino! Ein Cineast würde dir wahrscheinlich sagen, dass es der einzig richtige Ort ist, um sich Filme anzuschauen! Warum? Weil du dich im abgedunkelten Saal ganz auf die Bilder konzentrierst, in den gemütlichen Sessel und den Film versinken kannst, gemeinsam mit anderen Zuschauern mitlachst, mitweinst oder mitfieberst,. Weil der Ton von allen Seiten kommt, du auf der großen Leinwand alle Details erkennen kannst und nicht von Werbung aus deinem Filmerleben herausgerissen wirst.

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Komödie

Wenn du bei einem Film schmunzelst, ständig kicherst oder dich gar wegschmeißt vor Lachen - dann handelt es sich bestimmt um eine Komödie. Dass eine Komödie dich zum Lachen bringen will, ist leicht zu erraten, schließlich ähnelt der Begriff den Worten „Komik“ und „komisch“.

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Körpersprache

Bei deinen Freunden kannst du schnell sehen, wie es ihnen geht und sie müssen das nicht lange erklären. Denn mit dem Gesicht oder den Händen und Füßen kann man viel ausdrücken, ohne etwas zu sagen. Wenn zum Beispiel Toni und Adriana sich in „Meine griechischen Ferien“ anlächeln, dann sieht man gleich, dass die beiden sich mögen. Alles was Menschen mit ihrem Körper „erzählen“, nennt man auch Körpersprache. Für Schauspieler ist Körpersprache sehr wichtig, um ihre Rolle gut zu spielen.

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Kostüm/Kostümbildner

Wie bei dem Begriff „Maske“ denkst du bei „Kostüm“ wahrscheinlich an Karnevalsverkleidungen. Beim Film meint das Kostüm aber einfach die Kleidung der Schauspieler - selbst wenn sie nur eine Jeans und ein T-Shirt tragen. Die Kostümbildner kümmern sich also um die Kleidung der Schauspieler.

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Kulisse

Wenn du einen Film über Ritter drehen möchtest, dann wäre eine Ritterburg der perfekte Hintergrund dafür, oder? Wenn Du keine Burg vor der Tür hast, dann baust du eben eine aus Pappkartons. Genau das ist eine Kulisse, ein Hintergrund der zum Film passt und extra dafür gebaut wird. Man muss keine Kulissen bauen, wenn man einen Drehort findet, der genau so aussieht wie man es möchte.

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künstlicher Regen

Wenn es im Film regnet, dann ist das ganz oft kein echter Regen! Denn dann müsste das ganze Filmteam ja teilweise Tage darauf warten, dass es endlich mal regnet. So viel Zeit hat man beim Filmen meistens nicht.

Und deshalb machen sich die Filmemacher ihren Regen selbst, so wie sie ja auch selbst für den Wind sorgen und sich mit Lampen vom Sonnenlicht unabhängig machen.

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Kurzfilm

Was macht einen Kurzfilm aus? Ist ein nur ein kurzer Film oder steckt mehr dahinter?

Wie lange ein Kurzfilm höchstens sein darf, ist nicht fest vorgeschrieben, aber meistens geht man von wenigen Sekunden bis 45 Minuten aus. Der Inhalt eines Kurzfilms kann ganz unterschiedlich sein und alle möglichen Genres bedienen, wie zum Beispiel Dokumentarfilm, Animationsfilm oder Komödie.

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Laiendarsteller

Ein Laiendarsteller ist jemand, der zwar in einem Film mitspielt, aber das Schauspiel nicht als Beruf ausübt. Es kann also jemand sein, wie Du, deine Eltern oder einer deiner Freunde.

Meistens übernehmen Laiendarsteller kleinere Rollen in einem Film, aber manchmal wird auch absichtlich eine Hauptrolle mit einem Laiendarsteller besetzt, weil man ein unbekanntes Gesicht für die Filmfigur will, oder weil die Filmemacher möchten, dass der Film dadurch realistischer wirkt.

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Leinwand

In der Malerei ist mit Leinwand der Stoff gemeint, der auf einen Holzrahmen gespannt ist und auf den der Künstler oder die Künstlerin Bilder malt. Im Kino wird mit Leinwand die weiße Fläche bezeichnet, auf welche die Bilder projiziert (das heißt „aufgeworfen“) werden. Also das, worauf du den Film siehst. Im Prinzip kann man die Bilder sogar auf eine ganz normale weiße Wand projizieren, aber die Leinwände in Kinosälen haben besondere Eigenschaften, die dafür sorgen, das Aussehen der Bilder zu verbessern.

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Liebesfilm

In vielen Filmen kommt es vor, dass zwei oder noch mehr Figuren sich ineinander verlieben. Von einem Liebesfilm spricht man aber erst dann, wenn die Liebesgeschichte der wichtigste Teil ist.

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Location Scout

Der „Location Scout“ gehört zum Szenografie-Team. Seine Aufgabe ist es, den passenden Drehort für einen Film zu suchen. Auf Deutsch würden wir ihn vielleicht als Drehort-Kundschafter bezeichnen. Er kundschaftet verschiedene Orte oder Landschaften, Städte oder Häuser aus, die so aussehen, als würden sie gut zum Film passen.

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MacGuffin

Kennst du den Film „Kung Fu Panda“? In diesem Film gibt es die Drachenrolle, eine heilige Schriftrolle, in der alle Geheimnisse des Kung Fu stehen, und derjenige, der sie liest, wird zum mächtigen Drachenkrieger. Das möchte natürlich nicht nur der Held der Films Po werden, sondern auch der Antagonist Tai Lung. Die Schriftrolle ist also wichtig für die Figuren des Films und bringt sie dazu, zu handeln. Aber wenn du dich erinnerst: die Schriftrolle ist leer! Es steht nichts drin. Sie ist also eigentlich nutzlos und das macht sie zu einem „MacGuffin“.

Ein „MacGuffin“ ist ein scheinbar wertvoller, seltener oder gar gefährlicher Gegenstand in einem Film. Das glauben zumindest die Figuren in dem Film. Ob es wirklich so ist, das ist manchmal gar nicht wirklich wichtig. Hauptsache, die Figuren meinen, sie müssten für den „MacGuffin“ alles tun. Wenn sie das meinen, dann kommt die Filmhandlung in Schwung.

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Making-of

Manchmal findet man bei dem Bonusmaterial (also dem Zusatzmaterial) einer DVD das so genannte „Making of“. Das ist englisch und heißt so viel wie „Herstellung von“. Ein Making of ist also eine kurze Dokumentation, die uns einen Einblick in die Herstellung des Films gibt.

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Maske/Maskenbildner

Vom Wegschminken kleiner Fältchen bis zur Verwandlung einer jungen Schauspielerin in eine alte Oma oder ein gemeines Monster - das alles gehört zu den Aufgaben der Maske.

Genau wie das Kostüm hilft die Maske, die Schauspieler in andere Personen zu verwandeln - allerdings geht es beim Kostüm um die Kleidung und bei der Maske um den Körper.

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Monolog

Monolog bedeutet, dass ein Mensch alleine redet, ohne dass ein Gesprächspartner dabei ist. Im Wort „Monolog“ steckt das griechische Wort „mono“ für „allein“ drin. Es ist also ein Selbstgespräch!

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Montage

Du kennst bestimmt den verwandten Ausdruck „ etwas montieren“, also etwas zusammenbauen.

Beim Filmdreh wird die Geschichte, die wir schließlich im Kino sehen, nicht in der richtigen Reihenfolge aufgenommen. Außerdem werden viele Szenen mehrmals und mit unterschiedlichen Einstellungen aufgenommen. In der Montage muss aus dem aufgenommenen Material das beste ausgewählt und sozusagen „zusammengebaut“ werden.

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Motion Capture

Als „Motion Capture“ wird eine Technik bezeichnet, mit der Spezialeffekte hergestellt werden. Übersetzt bedeutet der Begriff „Aufzeichnung von Bewegungen“. Dabei spielen die Schauspieler ihre Rollen zunächst auf einer fast leeren Bühne. Sie tragen besondere Masken oder sogar Anzüge, die mit einem Computer verbunden sind. Dieser speichert alle ihre Gesichtsausdrücke und Bewegungen.

Später dienen diese Aufnahmen als Vorlage für künstliche Figuren, wie du sie aus Animationsfilmen kennst. Von den echten Schauspielern allerdings siehst du im Kino nichts mehr.

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Musical-Film

Vielleicht wart ihr mit euren Eltern schon mal in einem richtigen Musical? Dann wisst ihr sicherlich, dass in einem Musical eine Geschichte mit der Unterstützung von Sing- und Tanzeinlagen  erzählt wird. In einem Musical-Film, oder auch Musikfilm genannt, passiert das gleiche - nur dass die Schauspieler nicht auf einer Bühne stehen, sondern vor der Kamera.

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Was heißt denn eigentlich ... ?

Da ist Dir doch tatsächlich ein Wort aus dem Filmbereich über den Weg gelaufen, das Du nicht kennst, und das noch nicht in unserem Filmlexikon erklärt wird? Das ist ein klarer Fall für "Was heißt denn eigentlich?"! Schick uns
das Wort. Wir werden versuchen, es Dir innerhalb weniger Tage zu erklären. Und, wenn´s passt nehmen wir es ins Lexikon auf.

Bitte beachte: Wir können nur Begriffe erklären, die etwas mit dem Thema „Film und Kino“ zu tun haben.