Filmlexikon

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Spoiler

Das Wort Spoiler kommt vom englischen Wort „spoil“ und bedeutet „etwas ruinieren“ oder „etwas verderben“. Und genau das kann ein Spoiler auch im Hinblick auf einen Film tun — er kann ihn dir verderben. Wie das? Nun, ein Spoiler verrät dir Dinge, die du nur wissen kannst, wenn du einen Film schon gesehen hast, wie zum Beispiel das Ende, die große Überraschung oder die Lösung für das Problem, um das es im Film geht.

Wenn du den Film noch nicht gesehen hast, kann dir ein Spoiler also ganz gewaltig die Überraschung vermiesen oder die Spannung verderben!

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Statist

Wenn die Hauptdarsteller eines Films ins Kino gehen, dann sitzen in dem Kinosaal noch andere Leute - die Statisten. Die sind für uns nicht weiter wichtig und sie machen nichts interessantes; vielleicht essen sie Popcorn oder kauen nervös auf den Nägeln. Wenn sie aber nicht im Kino wären, käme uns das komisch vor, unrealistisch, oder aber man könnte nicht zeigen, wie sich unsere Hauptdarsteller mühsam zu ihren Plätzen durchschlängeln.

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Stopptrick

Was ein Stopptrick ist, erklären wir dir am besten an einem Beispiel: Wenn du eine Kamera zur Verfügung hast, kannst du mit einem einfachen Trick lustige Effekte erzielen, ganz ohne großen Aufwand. Dazu muss die Kamera ganz still stehen, am besten stellst du sie auf ein Stativ. Jetzt könntest du zum Beispiel einen großen Karton vor der Kamera aufstellen, in den sich jemand reinsetzt. Drücke jetzt auf den Aufnahmeknopf der Kamera und lass die Person aus der Kiste rausklettern. Wenn die Person aus dem Bild gegangen ist, drückst du bei der Kamera auf „Stopp“ - deswegen heißt der Aufnahmetrick auch so.

Lass jetzt jemand anderen in die Kiste klettern - aber achtet darauf, dass sich weder die Kamera noch die Kiste bewegt. Jetzt kannst du wieder auf „Aufnahme“ drücken und die zweite Person klettert raus, geht aus dem Bild und du drückst wieder auf Stopp. Auf diese Weise kannst du nacheinander alle deine Freunde aus der Kiste steigen lassen. Wenn du fertig bist und den Film abspielen lässt, sieht es so aus, als wären von Anfang an alle in der Kiste, denn durch deinen Stopptrick wurde ja nie aufgenommen, wie eine andere Person hinein steigt. So man fragt sich natürlich, wie alle in die Kiste gepasst haben!

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Storyboard

Ein Storyboard kannst du dir in etwa so vorstellen wie einen Comic ohne Sprechblasen. Während ein Drehbuch die Handlung und die Drehanweisungen (z.B. die Kameraeinstellungen) als Text beschreibt, stellt das Storyboard den Film oder einzelne Szenen in Bildern dar. Das Storyboard kann dabei helfen, einen Film genau zu planen, was zum Beispiel dann besonders wichtig ist, wenn der Film sehr teuer und aufwendig ist.

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Stummfilm

In der Frühzeit des Kinos hatte man noch keine Möglichkeit, zusammen mit dem Bild auch den Ton aufzunehmen oder hielt es für zu teuer und unnötig; in diesem Sinne also waren die frühen Filme „stumm“. Man hörte zum Beispiel die Schauspieler nicht sprechen, keinen Straßenlärm oder Pferdegewieher. Deshalb nennt man diese Filme "Stummfilme".

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Stunt/Stuntman

Ein Stunt ist eine schwierige oder gefährliche körperliche Aktion. Das kann ein Sturz sein, eine Verfolgungsjagd, eine gefährliche Sportart oder ein Kampf im Film. Manche Schauspieler und Schauspielerinnen machen ihre Filmstunts (oder zumindest einige davon) selbst. Aber da Stunts sehr viel Übung erfordern und oft ziemlich gefährlich sein können, springt in diesen Szenen meist ein Stuntman oder eine Stuntfrau ein, also ein männliches oder ein weibliches Double.

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Suspense (Spannung)

Filme sollten interessant oder fesselnd sein, denn wenn ein Film für uns nicht spannend ist, finden wir ihn wahrscheinlich langweilig und wollen ihn oft gar nicht zu Ende schauen. Und um einen Film spannend zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon nennt man „Suspense“.

„Suspense“ macht einen Film spannend, weil du als Zuschauer mehr über die Geschehnisse im Film weißt als die Figuren.

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Synchronisation

Viele der Filme, die du gerne siehst, werden in anderen Ländern hergestellt. Dann reden die Schauspieler und Schauspielerinnen natürlich in ihrer eigenen Sprache. Damit du sie trotzdem verstehst, werden diese Filme synchronisiert. Das heißt, die Dialoge werden in Deutsch übersetzt und in einem Tonstudio von Schauspielern aufgesagt. Und zwar gleichzeitig zu den Schauspielern im Film. Das ist wichtig, damit es auch echt wirkt („synchron“ bedeutet „gleichzeitig“). Diese Dialoge werden aufgenommen und ersetzen dann die richtigen Stimmen, die man auch „Originalstimmen“ nennt. Als sogenannter Synchronsprecher hat man es dabei nicht einfach, denn die Übersetzung sollte schließlich so gut wie möglich zu den Mundbewegungen, die man im Film sieht, passen. Noch schwieriger wird es dadurch, dass die Synchronsprecher nicht nur auf die Länge der Wörter und Sätze achten müssen, sondern auch auf ihre Betonung. Nur wenn es ihnen gelingt, durch ihre Stimme auch genau die Gefühle zum Ausdruck zu bringen, die man bei den Schauspielern im Bild sieht, dann fühlt es sich für uns Zuschauer richtig an. 

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Szene

Mit einer Szene ist der Abschnitt einer Filmerzählung gemeint. Wichtig ist dabei, dass dieser Abschnitt eine Einheit bildet.

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Szenerie

Als Szenerie bezeichnet man im Allgemeinen den Schauplatz eines Geschehens.

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Szenografie/Szenenbildner

Die Szenografie beschäftigt sich mit der Gestaltung des Raums. Zu den Aufgaben des Szenografie-Teams gehört es also, nach geeigneten Drehorten zu suchen oder Drehorten nachzubauen, die Orte durch Bauten und Dekorationen zu gestalten und Requisiten zu beschaffen. Das klingt, als bräuchten die Szenografen viel handwerkliches Geschick, und das stimmt auch!

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Teaser

Stell dir vor, dass Dir nur die ersten ein oder zwei Sätze aus einem spannenden Buch vorgelesen werden. Das macht dich doch neugierig auf die ganze Geschichte, oder? Etwa so funktioniert der Teaser.

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Tierfilme

Tierfilme sind Dokumentarfilme über Tiere, also Filme, die das Verhalten einer Tierart zeigen, zum Beispiel, wie sich ein bestimmtes Tier ernährt. Sie zeigen also das Verhalten echter Tiere in der Natur.

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Tiertrainer

Ein Tiertrainer bereitet Tiere auf die Filme vor, in denen sie mitspielen sollen. Mit Tieren sind hier nicht nur Haustiere wie Hund oder Katze, sondern auch wilde Tiere wie Löwe oder Elefant gemeint – kaum zu glauben, aber es werden sogar Pinguine für ihren großen Auftritt trainiert! Das Ergebnis davon könnt ihr zum Beispiel im Film „Mr. Poppers Pinguine“ sehen.

Jede Szene, jede Tätigkeit, jeden Trick studiert der Tiertrainer oder die Tiertrainerin mit dem Tier vorher ein. Steht im Drehbuch beispielweise, dass ein Hund auf einen Stuhl springen soll, wird dies bereits Monate vor den Dreharbeiten geübt.

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Ton

Vier Bereiche gehören zum Ton im Film: Die so genannte „Atmosphäre“, das sind die Hintergrundgeräusche an einem Ort (zum Beispiel leise klapperndes Besteck und Gespräche im Hintergrund in einer Restaurantszene), die Geräusche (das Knarren einer Tür, Schritte auf dem Fußboden), die Sprache (alles, was die Figuren im Film sagen) und die Musik.

Ein Teil dieser Töne wird direkt vor Ort aufgenommen, aber wenn die Geräusche nicht ausreichen, kann ein Geräuschemacher dieses Problem lösen, und Gespräche können in einem Studio mit den Schauspielern noch einmal aufgenommen werden.

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Tragödie

Es gibt viele verschiedene Filmgenres, das sind die unterschiedlichen Arten des Films, wie beispielsweise Actionfilm, Western, Science Fiction oder Drama. Die Tragödie ist auch ein Genre und du hast bestimmt schon mal eine Filmtragödie gesehen. Das ist ein Film, der meistens kein fröhliches oder gutes Ende hat.

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Trailer

Ein Trailer ist eine Art kurzer Film, der dazu da ist, um für einen neuen Kinofilm Werbung zu machen. Damit du einen Eindruck davon erhältst, worum es in dem Film geht und was für eine Art Film er ist, werden einzelne Szenen des Films neu zusammengesetzt. So kannst du darüber nachdenken, ob es ein Film ist, der dich auch interessiert.

Trailer laufen im Kino vor dem Hauptfilm, sie werden im Fernsehen während der Werbepausen gezeigt, du kannst sie dir aber auch im Internet ansehen. So findest du auch hier in der Kinderfilmwelt zu fast jedem Film einen Trailer.

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Trickfilm

Trickfilm ist ein anderer Begriff für Animationsfilm.

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Untertitel

Viele der Filme, die du gerne siehst, werden in anderen Ländern hergestellt, und dann reden die Schauspieler und Schauspielerinnen natürlich kein Deutsch, sondern Englisch oder Dänisch oder Französisch oder was ganz anderes. Damit du trotzdem ins Kino gehst und nicht nur Bahnhof verstehst, werden diese Filme synchronisiert. Das heißt, dass in einem Tonstudio deutsche Sprecher die Dialoge aufsagen. Die Dialoge werden aufgenommen und ersetzen dann die richtigen Stimmen. Eine andere Lösung für das Verständnisproblem sind die Untertitel: Dann erscheint unten im Bild die Übersetzung des Textes, und während man die andere Sprache hört, liest man einfach mit, was die Aussagen bedeuten.

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Verfolgungsjagd

Kennst du den Film „Oben“? Dort flüchten die Hauptfiguren in einem "Ballonhaus" vor einen verrückten Wissenschaftler in einem Zeppelin. Im Film „Die Vorstadtkrokodile“ ist es eine Jugendbande, die auf ihren Fahrrädern den Jungen Kai in seinem Rollstuhl verfolgen.

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Was heißt denn eigentlich ... ?

Da ist Dir doch tatsächlich ein Wort aus dem Filmbereich über den Weg gelaufen, das Du nicht kennst, und das noch nicht in unserem Filmlexikon erklärt wird? Das ist ein klarer Fall für "Was heißt denn eigentlich?"! Schick uns
das Wort. Wir werden versuchen, es Dir innerhalb weniger Tage zu erklären. Und, wenn´s passt nehmen wir es ins Lexikon auf.

Bitte beachte: Wir können nur Begriffe erklären, die etwas mit dem Thema „Film und Kino“ zu tun haben.