Filmlexikon

Blende

Die Blende ist ein Mittel der Montage, mit der man einen Übergang zwischen zwei Einstellungen erschaffen kann. Wenn dagegen nach einer Einstellung einfach die nächste Einstellung gezeigt wird, dann spricht man von einem „Schnitt“.

Die zwei bekanntesten Formen der Blende sind die Überblendung und die Schwarzblende. Bei der Überblendung wird das Filmbild langsam immer „durchsichtiger“, als würde es sich auflösen, während gleichzeitig das nächste Bild langsam sichtbar wird; die Einstellungen werden sozusagen übereinander gelegt.

Bei der Schwarzblende verdunkelt sich das Bild am Ende einer Szene, dann wird es wieder heller und die nächste Einstellung ist zu sehen. Damit kann zum Beispiel angedeutet werden, dass gerade viel Zeit vergangen ist - oder der Filmheld in Ohnmacht gefallen ist und langsam wieder aufwacht.

Seltener sind Trickblenden wie zum Beispiel die Wischblende: Hier schiebt ein neues Bild das bisherige beiseite. Besonders in älteren Filmen könnt ihr auch eine Irisblende oder Kreisblende sehen. Dabei verengt sich das Filmbild am Szenenende auf einen kreisförmigen Ausschnitt, der besondere Aufmerksamkeit bewirkt.