Filmlexikon

Buchverfilmung

Bei einer Romanverfilmung dient die Geschichte aus einem schon veröffentlichten Buch als Vorlage für das Drehbuch eines Films.

Vielleicht hast du schon einmal Die unendliche Geschichte von Michael Ende oder die Ostwind-Bücher gelesen und dir anschließend die Filme dazu angesehen? Sie sind gute Beispiele für eine Buch- oder Romanverfilmung. Der Drehbuchautor kann sich beim Schreiben für den neuen Film an der Handlung und den Figuren aus dem Buch orientieren.

Manchmal muss er aber – das ist dir vielleicht auch schon einmal aufgefallen – Dinge aus den Büchern im Filmdrehbuch weglassen, weil sie sich nur in den Gedanken der Menschen im Buch abspielen. Es kann auch sein, dass du dir in deiner Fantasie beim Lesen ganz andere Bilder ausgemalt hast, als sie die Filmemacher in ihren Filmen zeigen. Man kann sehr leicht bei demselben Stoff verschiedene Vorstellungen und Fantasien haben. Manchmal wird man beim Filmeschauen überrascht und freut sich, die Buchgeschichte noch einmal auf der Leinwand zu erleben. Man kann aber auch enttäuscht werden, wenn der Film ganz anders ausschaut als gedacht oder zu viele Teile aus dem Buch einfach nicht im Film vorkommen.

Es gibt auch Comicbuchverfilmungen wie zum Beispiel Gregs Tagebuch oder sogar Verfilmungen von Bilderbüchern wie im Fall von Wo die wilden Kerle wohnen.