Filmlexikon

Dialog

„Dialog“ bedeutet, dass Menschen miteinander reden. Das griechische Wort „Dialog“ kann auch einfach als „Gespräch“ übersetzt werden. Beim Film wird oft von „Dialog“ gesprochen, weil nämlich Drehbücher zu einem großen Teil aus genau den Worten bestehen, die zwei Darsteller im Gespräch miteinander austauschen.

Mit Dialog kann aber auch das Gespräch zwischen mehreren Menschen gemeint sein.
„Monolog“ nennt man es dagegen, wenn ein Mensch allein redet. Der „innere Monolog“ begegnet dir auch manchmal im Film: und zwar dann, wenn dir ein Darsteller seine Gedanken und Gefühle mitteilt. Oder wenn er als Erzähler beschreibt, was geschieht und wie er sich dabei fühlt. Sehr oft wird auch die Vorgeschichte eines Films im Monolog erzählt.

Die Worte „Voice Over“ und „Kommentar“ meinen etwas Ähnliches wie Monolog. Den Kommentar erlebst du oft in Dokumentarfilmen, wenn du Erklärungen und Informationen zu den Bildern bekommst. Ein typisches „voice over“ ist die Übersetzung ausländischer Sprachen in Nachrichtensendungen. Aber auch die Einführung eines Erzählers beispielsweise in einem Märchenfilm wird nicht selten als „voice over“ umgesetzt.

Du kennst das sicher: Da schlägt jemand ein Märchenbuch auf und beginnt, die Geschichte vorzulesen. Während er liest gehen die Bilder langsam zur Handlung über. Sie tauchen ein in eine andere Zeit und lassen die Figuren aus dem Märchen lebendig werden. Eine Zeit lang wird die Handlung noch vom Erzähler im „voice over“ begleitet bis dann irgendwann kaum merklich die Bilder und Dialoge den Film ganz für sich allein erzählen. Ganz zum Schluss meldet sich dann manchmal noch einmal der Erzähler zu Wort und schließt die Geschichte ab. Mit letzten Worten wie zum Beispiel: „Sie lebten glücklich und zufrieden ...“ oder „Das war meine Geschichte ...“ wird das Buch wieder geschlossen.