Filmlexikon

Effekte

Beim Film werden ganz unterschiedliche Effekte eingesetzt, dazu gehören Klangeffekte (sound effects), Spezialeffekte (special effects) und Visuelle Effekte (visual effects). Damit es zum Beispiel spannend aussieht, wenn bei Harry Potter ein Zauberstab durch die Luft fliegt, müssen sich die Filmemacher einen eigenen Klang dafür ausdenken.

Zu den Spezialeffekten gehören die Tricks, die direkt am Drehort eingesetzt werden, zum Beispiel der künstliche Regen, das Filmblut oder Explosionen.

Im Gegensatz dazu entstehen Visuelle Effekte nachträglich, also nach dem Dreh. „Visuell“ bedeutet, dass wir etwas mit den Augen wahrnehmen (akustisch heißt, wir nehmen es mit dem Gehör wahr, Klangeffekte sind also akustische Effekte). Bilder, die am Computer entstehen (CGI) sind solche Visuellen Effekte; man kann ganze Welten am Computer entstehen lassen, aber damit sich unser Auge täuschen lässt und die Bilder für realistisch hält, müssen sie sehr gut gemacht sein. Der Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" hat so gute Effekte, dass er sogar für den Oscar - Beste Spezialeffekte nominiert wurde.

Auf englisch werden Effekte mit den FX abgekürzt. Diese Buchstaben werden „ef-eks“ ausgesprochen, was so ähnlich klingt wie das englische Wort für „Effekte“: effects.