Filmlexikon

Filmblut

Manchmal sieht man in Filmen, dass sich Menschen verletzten und dann stark bluten. Aber keine Angst, wenn im Film jemand blutet, dann ist das kein echtes Blut, sondern künstliches Filmblut. Das wird extra hergestellt, sogar mit unterschiedlichen Eigenschaften. Wie das funktioniert, erfährst du wenn du weiterliest.

Es gibt zum Beispiel ein „Blutpuder“, das nach dem Auftragen fast nicht sichtbar ist, aber zu einem kleinen Kunstblutrinnsal wird, wenn der Puder mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Es gibt Filmblut, das besonders schnell trocknet, und solches, das auch verschluckt werden darf, damit man es in den Mund nehmen kann. Das Filmblut steckt dann in einer kleinen Kapsel aus Gelatine, und wenn der Schauspieler die Kapsel zerbeißt, fließt das Filmblut heraus. Iih, ganz schön eklig...

Wenn der Schauspieler an einer anderen Stelle zu bluten anfangen soll, kann er so genannte Blutkissen verwenden - das sind kleine Plastiksäckchen, die mit Filmblut gefüllt sind. So ein Blutkissen kann er dann unter seiner Kleidung verstecken, und wenn er dann auf den Beutel drückt, quillt das Blut raus.

Du willst selbst mal Filmblut herstellen? Das geht ganz einfach:

REZEPT: FILMBLUT SELBER MACHEN

DAS BRAUCHT IHR:

Instantmehl

Wasser

Lebensmittelfarben rot, blau

SO WIRD´S GEMACHT:

Als erstes brauchst du einen großen Topf. Um einen halben Liter Kunstblut herzustellen, brauchst du 1 Liter Wasser. Nachdem du die gewünschte Wassermenge in den Topf geschüttet hast, musst duu ca. 30 Gramm Instantmehl pro verwendetem Liter Wasser langsam mit einem Schneebesen hineinrühren.

Diese leckere Suppe wird dann auf einem Herd zum Kochen gebracht und bei mittlerer Hitze etwa 45 Minuten gekocht. Wichtig: Du musst beim Kochen häufig umrühren!

Das ganze lässt du dann am besten noch eine Nacht lang ziehen.

Zuletzt kommt der wichtigste Teil der Zubereitung: Die Einfärbung. Hierzu nimmst du Lebensmittelfarbe: 1 Tube Rot, und einen Schuss Blau ( lieber erstmal zu wenig als zu viel!)

Viel Spaß beim Kochen!