Filmlexikon

Kamera

Die Filmkamera ist im Film das zentrale Werkzeug. Mit einer Kamera, das weißt du bestimmt, nimmt man Bilder auf. Sicher hast du schon oft eine Fotokamera benutzt, um schöne Erinnerungsfotos zu schießen.

Im Gegensatz zur Fotokamera macht die Filmkamera während der Aufnahme ganz viele Bilder hintereinander, normalerweise 24 Bilder in einer Sekunde. So viele Bilder braucht man, damit die Bilder später beim Abspielen in unserem Auge zu einer flüssigen Bewegung verschmelzen.

Hast du schon einmal einen Filmstreifen gesehen? Ein Filmstreifen besteht aus einem durchscheinenden Plastikmaterial und hat Löcher an der Seite, die dazu da sind, den Streifen durch den Projektor zu transportieren. Wenn du dir den Filmstreifen genau ansiehst, wirst du feststellen, dass auf dem Filmstreifen selbst keine Bewegung zu sehen ist, nur ganz viele einzelne Bilder, die wie viele kleine Fotos aussehen.

Woher kommt dann die Bewegung? Auch wenn du es auf dem Filmstreifen kaum siehst: Die Bilder unterscheiden sich alle ein kleines bisschen voneinander. Beim Filmen wurden ganz viele einzelne Bilder von der Bewegung aufgenommen. Wenn diese Bilder nun ganz schnell hintereinander gezeigt werden, verschmelzen die einzelnen Bilder für unser Auge zu einer zusammenhängenden, flüssigen Bewegung. Wir sehen also eine Bewegung, obwohl auf dem Filmstreifen nur Bilder ohne Bewegung sind!