Filmlexikon

künstlicher Regen

Wenn es im Film regnet, dann ist das ganz oft kein echter Regen! Denn dann müsste das ganze Filmteam ja teilweise Tage darauf warten, dass es endlich mal regnet. So viel Zeit hat man beim Filmen meistens nicht.

Und deshalb machen sich die Filmemacher ihren Regen selbst, so wie sie ja auch selbst für den Wind sorgen und sich mit Lampen vom Sonnenlicht unabhängig machen.

Die „Regentürme“, die man für eine ordentlich verregnete Szene braucht, sind ein bisschen wie große Duschen im Freien. Für unterschiedliche Arten von Regen (zum Beispiel für feinen Regenstaub oder dicken Platzregen) gibt es unterschiedliche „Regenköpfe“ - den Duschkopf kann man ja auch verstellen.

So kann man genau den Regen herstellen, den man gerade braucht und der auf dem Film besonders gut aussieht.