Filmlexikon

Objektiv

Das Objektiv, kurz für Objektivglas, sitzt ganz vorne an einer Kamera und ist sozusagen das Auge der Kamera.

Es funktioniert auch fast genauso wie ein menschliches Auge, nur dass dein Auge im Gegensatz zum Objektiv in der Lage ist, sich auf alle Gegenstände einzustellen. Deinem Auge ist es egal, ob Gegenstände, die du betrachtest, zum Beispiel ganz weit weg oder ziemlich nah an dir dran sind – es stellt sich darauf ein. Der Gegenstand, auf den du dich konzentrierst, steht für dein Auge im Fokus, denn dein Auge stellt den Gegenstand ohne, dass du etwas tun musst, scharf. Und falls es das nicht automatisch tut, hilft dir eine Brille dabei.

Da Objektive keine Brillen tragen können, gibt es unterschiedliche Arten von Objektiven. Ein Objektiv dafür, wenn der Kameramann einen Gegenstand betrachtet, der weit weg ist, ein anderes für Gegenstände, an denen der Kameramann ziemlich nah dran ist und viele mehr. Der Kameramann oder die Kamerafrau wechselt also bei den Dreharbeiten öfter mal das Objektiv, in dem er oder sie das alte von der Kamera abdreht und ein neues draufsetzt.

Mit dem Objektiv wird meistens versucht ein Bild so aufzunehmen, dass es durch die Kamera genauso aussieht, als würdest du es selbst durch deine Augen betrachten. Es gibt aber auch Objektive, die das Bild extrem  verzerren und Gegenstände so größer/kleiner oder breiter/ schmaler wirken lassen, als du sie in Wirklichkeit siehst.