Filmlexikon

Rückblende

Manchmal wird auch der Begriff „Flashback“ für die Rückblende verwendet. Damit ist gemeint, dass in einem Film eine Szene aus der Vergangenheit eingeblendet wird, um zum Beispiel ein wichtiges Ereignis im Leben eines Protagonisten zu zeigen oder um eine gegenwärtige Situation zu erklären.

Das Wort „Rückblende“ geht tatsächlich auf die Blendeneinstellung an der Kamera zurück (Blende). In Filmen seht ihr das zum Beispiel, wenn das Bild langsam schwarz wird. Damit wird beispielsweise angedeutet, dass zwischen zwei Szenen viel Zeit vergeht oder gar, dass eine Person ohnmächtig wird. Danach wird das Bild wieder heller, die Blende an der Kamera wird also wieder geöffnet. Heutzutage können diese Effekte auch am Computer hergestellt werden.

Die Rückblende muss aber nicht immer durch das Einstellen der Blende geschehen: zum Beispiel wird sie auch durch ein verschwimmendes Bildes angekündigt. Manchmal wird dieser Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit mit Musik untermalt oder eine Person erinnert sich: „Hach, erinnerst du dich noch an damals…?“ Die Szenen können aber auch schwarz-weiß eingefärbt sein, oder die Farbgebung oder Belichtung sind anders als in den anderen, gegenwärtigen Szenen. Obwohl es so viele Möglichkeiten gibt, eine Szene aus der Vergangenheit kenntlich zu machen, ist das alte Wort „Rückblende“ geblieben.

Manchmal gibt es im Film sogar Vorausblenden. Darin seht ihr Szenen, die erst in der Zukunft passieren werden!