Filmlexikon

Zeichentrickfilm

Zeichentrickfilme sind eine Form der Animationsfilme, bei denen die Bilder - der Name sagt es ja schon - mit der Hand gezeichnet werden. Wie bei anderen Arten von Animationen wird der Eindruck von Bewegung dadurch erreicht, dass bei den Zeichnungen von Bild zu Bild eine kleine Veränderung gezeichnet wird.

Bei den allerersten Zeichentrickfilmen musste noch jedes Bild einzeln gezeichnet werden - wenn du dir überlegst, dass man für eine Sekunde Film normalerweise mindestens 12 Bilder zeichnen muss, kannst du dir ja vorstellen, wie aufwendig das ist. Für eine Minute Film sind das schon mindestens 72 Bilder! Inzwischen hat man sich immer mehr Tricks ausgedacht, um die Herstellung von Zeichentrickfilmen einfacher zu machen. So werden die Figuren auf durchsichtige Folien gezeichnet. Die Folie kann man dann über einen Hintergrund legen und muss den Hintergrund selbst (den Ort, an dem sich die Figur gerade befindet) nicht jedes mal neu zeichnen und ausmalen. Bekannte Zeichentrickfilme sind zum Beispiel „Küss den Frosch“, oder „Mullewapp“.