Kinderfilmklassiker

Kinderfilmklassiker

Bezwingt die Gefahren des Waldes mit Ronja Räubertochter, seid dabei, wenn Billy Elliot seine Boxhandschuhe gegen Balletschuhe eintauscht, und reist mit Chihiro ins Zauberland. Manche dieser Geschichten sind erst wenige Jahre alt, manche schon über 80 Jahre - aber alle haben etwas gemeinsam: Sie gehören zu den besten Kinderfilmen aller Zeiten! Wir haben für euch eine Liste mit 50 großartigen Filmen zusammengestellt. Euch erwarten spannende Abenteuer und zauberhafte Märchen, Reisen in die Vergangenheit und in fantastische Welten. Also schaut mal rein und entdeckt Filme, die ihr vielleicht noch nicht kennt oder gerne immer wieder sehen wollt. Viel Spaß dabei!

Ab 5 Jahre

Der kleine Eisbär

Quelle: G+J Entertainment Media / © Warner Home Video Germany

Als der kleine Eisbär im Jahr 2001 die Kinoleinwände eroberte, kannten ihn die meisten Kinder schon aus Bilderbüchern und dem Fernsehen. Mit ihrer ersten Spielfilmversion von Lars‘ Abenteuern gelang es dem Erfolgsduo Thilo Graf Rothkirch und Piet de Rycker, dem reduzierten Stil von Hans de Beers Vorlage treu zu bleiben, während sie in Pastelltönen traumhaft schöne Landschaftsgemälde einer eigentlich kargen Polarlandschaft entwarfen. Die episodische Struktur des Films ist perfekt auf jüngere Kinder zugeschnitten.

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Das Dschungelbuch

Quelle: G+J Entertainment Media / © Buena Vista International

Mit jeder Menge guter Laune, voller Witz und mit eigenem musikalischem Stil gibt dieser Disney-Klassiker die Erzählung von Rudyard Kipling wieder. Die innige Freundschaft zwischen dem Bär Balu und dem Menschenkind Mogli berührt. Die Songs begeistern Kinder und Erwachsene gleichermaßen und werden schnell zu Ohrwürmern. Balus Lied „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ wurde sogar für einen Oscar nominiert.

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Ab 6 Jahre

Der Krieg der Knöpfe

Mehr als 17 Wochen lang war der Spielfilm nach seiner Uraufführung 1962 in Pariser Kinos zu sehen. Noch heute verbreitet die Geschichte um die Raufereien zwischen den Jungencliquen zweier französischer Dörfer ungebrochen gute Laune beim Kinderpublikum. Eine brillante Literaturverfilmung, in der es um sehr viel mehr geht als nur um abgeschnittene Knöpfe.

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Emil und die Detektive

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universum Film

Diese erste Verfilmung des Romans von Erich Kästner war im Jahr 1931 in Deutschland ein Riesenerfolg. Das liegt zum einen an der Geschichte, die nah dran ist am Leben der Kinder von damals. Zum anderen wirken die Kinderdarsteller sehr überzeugend, weil sie echt und natürlich spielen. Klar, dass ein Kinopublikum das spürt. Noch heute fällt es Jung und Alt leicht, die Sorgen und Nöten von Emil nachzuempfinden.

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Kinder des Himmels

Quelle: G+J Entertainment Media / © ARTHAUS Filme

Fast hätte er für diesen Film einen Oscar bekommen, der iranische Regisseur Majid Majidi. Wie kein anderer versteht er es, das Leben von Kindern in seinem Land mit Bildern so eindrucksvoll zu erzählen, dass man sofort mitfühlen kann. Sein Film ist ein absoluter Mutmacher für Kinder und eine wunderbare Einladung an alle, die neugierig sind auf Menschen anderer Kulturen.

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Wallace & Gromit: Die Techno-Hose

Quelle: G+J Entertainment Media / © Concolino

In ihrem Heimatland Großbritannien sind der schusselige Erfinder Wallace und sein treuer, kluger Hund Gromit bei Kindern wie Erwachsenen bekannt und große Stars. Das zweite Kurzfilm-Abenteuer der beiden Plastilinfiguren aus dem Aardman-Studio ist ein komischer, mit viele Liebe zum Detail gestalteter Krimi, in dem es wieder allerlei zu entdecken gibt – zum Beispiel eine der schönsten Eisenbahnverfolgungsjagden der Filmgeschichte.

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Michel in der Suppenschüssel

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universum Film

Kinder lieben, Eltern fürchten sie: Geschichten über freche Jungs oder Mädchen. Doch Michel aus Lönneberga ist in vielen Familien stets willkommen, scheint er doch eher Pechvogel als Lausebengel zu sein. Das ausdruckstarke Gesicht des Hauptdarstellers Jan Ohlsson wurde zum Markenzeichen der Verfilmungen von Astrid Lindgrens Lausbubengeschichten. Kinder aus aller Welt verbinden damit sofort Spaß und kleine Katastrophen.

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Schneewittchen und die sieben Zwerge

Quelle: G+J Entertainment Media / © Walt Disney Studios

Es war einmal vor langer, langer Zeit… als Walt Disney im Jahre 1937 erstmals einen Zeichentrickfilm in Kinolänge vorstellte. Filmwelt und Zuschauer waren tief beeindruckt. So wurde dieses Zeichentrick-Märchen-Musical mit seinen sorgfältigen Animationen, seinen liebevollen Figuren und seiner zauberhaften Komik zu einem gigantischen Erfolg. Den zeitlosen Klassiker gibt es heute in hervorragender Ton- und Bildqualität.

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Mein Nachbar Totoro

© 1988 NIBARIKI - G / Universum Film

In die 1950er-Jahre führt dieser wunderschöne japanische Zeichentrickfilm, für dessen Geschichte Regisseur Hayao Miyazaki auch auf eigene Kindheitserinnerungen zurückgriff. Auf ganz behutsame Art erzählt er nicht nur von einer großen und einer kleinen Schwester, sondern auch von Baumgeistern und Katzenbussen. Ein Anime, der Mut macht und nebenbei Einblicke in den Shinto-Glauben und das Alltagsleben in Japan vermittelt.

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Ein Pferd für Winky

Quelle: G+J Entertainment Media / © Warner Bros. Entertainment

Der Film lockte nach seiner Premiere 2005 in den Niederlanden Hunderttausende Kinder in die Kinos und gewann viele Preise. Denn er erzählt eine berührende wie unterhaltsame Geschichte von der sechsjährigen Winky aus China, die sich in ihrer neuen holländischen Heimat zurechtfinden muss. Dabei lässt Winky sich nicht unterkriegen und schafft es sogar, den Nikolaus zu ihrem Verbündeten zu machen. Ein ganz besonderer Weihnachtsfilm, der vergnügt und Kraft gibt!

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Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

© Progress Film-Verleih / Foto Jaromir Komarek 24 Bilder Filmagentur

Václav Vorlícek ist einer der berühmtesten Märchenfilmregisseure aus Tschechien. Seine Geschichte von Aschenbrödel ist zwar anders als das bekannte Märchen, aber so besonders, dass sie sogar zum besten „Märchenfilm des Jahrhunderts“ gewählt wurde. Klasse Schauspieler in tollen Kostümen, perfekte Kulissen und beeindruckende Landschaften erschaffen eine stimmungsvolle Märchenwelt – zum Lachen und Träumen.

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Die Geschichte vom kleinen Muck

Quelle: G+J Entertainment Media / © 24 Bilder Filmagentur

Diese Verfilmung des bekannten Märchens von Wilhelm Hauff entführt die Zuschauer in den Orient. Seit fast 60 Jahren verzaubert sie das Publikum mit phantasievollen Kulissen, wunderschöner Farbigkeit und einer berührenden Geschichte über die Bedeutung von Freundschaft. Der Film aus der damaligen DDR war 1953 ein Welterfolg und Auslöser dafür, dass danach regelmäßig neue Filme für Kinder gedreht wurden.

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Die Abenteuer des Prinzen Achmed

Quelle: G+J Entertainment Media / © absolut MEDIEN

Bereits 1926 schuf Lotte Reiniger den ersten langen Trickfilm der Welt. Dafür erfand sie eine eigene ganz erstaunliche Technik. Sehr geschickt gestaltete sie märchenhafte Scherenschnitt-Figuren die durch Licht und Schattenspiele auf einer Leinwand erschienen. Faszinierend, wie sie Prinz Achmed auf seinem Zauberpferd als „Silhouette“ durch die Geschichten von 1001-Nacht reiten lässt.

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Die Schneekönigin (1967)

Das Drehbuch für diesen Film schrieb der für seine Märchenstücke berühmte russische Dramatiker Jewgeni Schwarz. Hier muss Gerda nicht nur die Schneekönigin besiegen, sondern sich auch standhaft gegen einige habgierige Menschen durchsetzen. Regisseur Gennadi Kasanski setzte diese für die 1960er Jahre sehr moderne Interpretation des Andersen-Märchens in stimmungsvolle Bilder um und mischte geschickt Realszenen mit Zeichen- und Puppentrickelementen.

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Ab 7 Jahre

Ein Schweinchen namens Babe

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Ein sympathisches Ferkel, das Schwein hat und nicht als Braten endet: Die Karriere des galanten Schweinchen Babe ist in eine verspielte Bilderbuchwelt eingebettet, deren Idylle immer wieder gekonnt durch schwarzen Humor gebrochen wird. Die noch heute sehenswerten „Animatronics“ (künstliche Tierfiguren) mischen sich unauffällig unter die dressierten Tiere und brachten dem Film einen Oscar für Spezialeffekte ein.

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Hände weg von Mississippi

Quelle: G+J Entertainment Media / © Delphi Film

Zu seinem ersten Kinderfilm wurde der erfolgreiche Regisseur, Schauspieler und Produzent Detlev Buck von einem Mädchen angeregt – nämlich der Tochter einer seiner Mitarbeiterinnen. Zum Glück, denn diese fantasievolle Sommerkomödie begeistert Jung wie Alt! Der Wohlfühl-Film für die ganze Familie ist voller Witz, gelungenem Slapstick und wartet dazu mit einem wunderbaren Schauspielerensemble auf – allen voran die damals zehnjährige Zoë Mannhardt.

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Tsatsiki - Tintenfische und erste Küsse

Quelle: G+J Entertainment Media / © Arsenal Filmverleih

Basierend auf den beliebten Büchern von Moni Brännström erzählt die schwedische Regisseurin Ella Lemhagen von einem Achtjährigen, der sich nichts sehnlicher wünscht, als seinen griechischen Vater kennenzulernen. Der preisgekrönte Film für die ganze Familie aus dem Jahr 1999 hat bis heute nichts an seiner Lebendigkeit verloren – wegen seines Humors, der echt wirkenden, frechen Dialoge und der an realen Erfahrungen von Kindern anknüpfenden Geschichte.

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Das doppelte Lottchen

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universum Film

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg sehnte sich das Kinopublikum nach Geschichten, über Harmonie und intakte Familien sowie nach der Botschaft, dass persönliches Glück nicht nur von Geld und Reichtum abhängen. Erich Kästner hat mit seiner Erzählung von Lotte und Luise nicht nur genau den richtigen Stoff für diesen sehenswerten Familienfilm aus dem Jahr 1950 geliefert, sondern er hat auch die Rolle des Erzählers im Film übernommen.

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Ernest & Célestine - Freundschaft hat keine Grenzen

Quelle: G+J Entertainment Media / © Ascot Elite

Ganz im Stil der weltbekannten Kinderbuchreihe „Ernest & Célestine“ von Gabrielle Vincent entstand zwölf Jahre nach dem Tod der Künstlerin dieser bezaubernde, handgezeichnete Animationsfilm. Seine berührende Geschichte um die unmöglich scheinende Freundschaft zwischen einem Bären und einer Maus, seine wunderschönen, pastellfarbenen Aquarellbilder, seine ruhige und doch so lebendige Erzählweise machen diese Produktion aus Frankreich zu einem kleinen Meisterwerk!

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Wall•E – Der Letzte räumt die Erde auf

Quelle: G+J Entertainment Media / © Walt Disney Studios

Die erste Hälfte dieses 3D-Animationsfilm ist ein wahres Wunderwerk: Kein einziges Wort wird zwischen den beiden Robotern WALL-E und EVE gesprochen, die hier aufeinandertreffen. Und doch ist dank der herausragenden Animationen sowie des großartigen Figuren- und Sounddesigns vollkommen klar, wie sie sich fühlen. WALL-E zählt zu den liebenswertesten Robotern, die das Kino hervorgebracht hat. Und ein wenig Gesellschaftskritik vermittelt der Film zudem auf höchst unterhaltsame Weise.

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Der Vagabund und das Kind

Quelle: G+J Entertainment Media / © Studiocanal

Ein Landstreicher zieht liebevoll ein ausgesetzten Kind auf und bildet mit diesem ein großartiges Team: Das ärmliche Milieu, das Charlie Chaplin in seinem ersten langen Spielfilm portraitiert, kannte das berühmte Ausnahmetalent aus der eigenen Kindheit. Vielleicht gelang es ihm nicht zuletzt deswegen so meisterhaft, auf der ganzen Klaviatur der Gefühle zu spielen und Stummfilmklassiker zu schaffen, die mal zum Brüllen komisch und dann wieder herzzerreißend traurig sind.

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Ab 8 Jahre

Ronja Räubertochter

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universum Film

Diese Mischung aus Räubergeschichte und Zauberwaldmärchen eroberte unzählige Kinder- und Erwachsenenherzen auf der ganzen Welt und zählt zu den schönsten Perlen des skandinavischen Kinderfilms. Astrid Lindgren erzählt eine kraftvolle Geschichte mit außergewöhnlichen Personen, witzigen wie anrührenden Szenen. Tolle Schauspieler und perfekte Techniker zauberten in umwerfenden Kulissen einen fantastischen Film.

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Amy und die Wildgänse

Quelle: G+J Entertainment Media / © Sony Pictures Home Entertainment

Aus der wahren Geschichte eines Erfinders, der Wildgänse aus Kanada mit seinem Ultraleichtflugzeug zum Überwintern in den Süden führte, hat Regisseur Carroll Ballard einen bezaubernden Coming-of-Age-Film gemacht. Immer selbstbewusster und verantwortungsvoller wird die 14-jährige Amy darin, die sich plötzlich als „Mutter“ einer Wildgänsefamilie
wiederfindet und auch den Verlust ihrer eigenen Mutter verarbeitet. Eine Familiengeschichte – und zugleich ein großes Abenteuer, das mit fantastischen Bildern zum Staunen bringt.

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Kletter-Ida

Quelle: G+J Entertainment Media / © EuroVideo

Sensationell: Ein zwölfjähriges Mädchen raubt eine neu gebaute Bank mit dem sichersten Tresor der Welt aus, um seinem Vater eine lebensrettende Operation zu ermöglichen! Der mitreißende, spannende Krimi aus Skandinavien mit seinen aufwändigen und raffiniert inszenierten Actionszenen war nicht nur in Dänemark ein Publikumsrenner, sondern brachte Hollywood dazu, zwei Jahre später ein amerikanisches Remake mit dem Titel „Mission: Possible – Diese Kids sind nicht zu fassen!“ zu produzieren

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Anne liebt Philipp

Quelle: G+J Entertainment Media / © Farbfilm (24 Bilder)

Sich mit zehn schon verlieben? Das gibt’s doch nicht! Meint zumindest der Wildfang Anne, bis es ihr doch passiert. Ab sofort muss sie sich mit Herzklopfen und Eifersucht herumschlagen. Anne Sewitskys Kinodebüt, das auf dem norwegischen Kinderbuchklassiker von Vigdis Hjort basiert, ist ganz in der Tradition skandinavischer Kinderfilme gestaltet: berührend, witzig, sehr realistisch und direkt an den Gefühlswelten seiner jungen Protagonisten anknüpfend.

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Gritta von Rattenzuhausbeiuns

Der Film über das selbstbewusste, rebellische Mädchen Gritta gehört zu den gelungensten Märchenproduktionen der DEFA. Regisseur Jürgen Brauer setzte hier den romantischen Roman „Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns“ von Bettina von Arnim und ihrer Tochter Gisela aus dem Jahr 1840 in poesievolle, pastellfarbene Bilder um. Mit Nadja Klier und Hermann Beyer fand er genau die richtigen Darsteller für Gritta und ihren versponnenen Erfinder-Vater

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Die Reise der Pinguine

Quelle: G+J Entertainment Media / © Studiocanal

Voller Gefühl, Poesie und brillanter Bilder ist der Dokumentarfilm des französischen Biologen Luc Jacquet über die in der Antarktis lebenden Kaiserpinguine. 13 Monate lang hat er sie dort unter schwierigsten Bedingungen gefilmt. 2006 erhielt Luc Jacquet dafür den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Und damit nicht genug, gilt sein wie ein „tierisches Familiendrama“ gestaltetes Kunstwerk bis heute als die erfolgreichste Tierdokumentation der Filmgeschichte!

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E.T. - Der Außerirdische

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Das Science-Fiction-Märchen von Hollywood-Ikone Steven Spielberg hat alles, was man sich von einem Blockbuster wünscht: spannende Szenen, tolle Effekte, mitreißende Musik, viel Gefühl. Und einen absolut liebenswerten Außerirdischen – was in früheren Science-Fiction-Filmen noch die Ausnahme war. Bemerkenswert ist auch die Kameraperspektive, die meist auf Augenhöhe der Kinder bleibt. Und unvergesslich bleibt der Flug der Kinder auf den Fahrrädern – diese Szene ist mittlerweile in die Filmgeschichte eingegangen.

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Feivel, der Mauswanderer

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Überaus spannend ist diese detailreich animierte Einwanderergeschichte, die vom Schicksal einer russischen Mäuseflüchtlingsfamilie im New York des Jahres 1885 erzählt. Mit viel (Bild-)Witz überträgt der Regisseur Don Bluth ein Kapitel der US-amerikanisches Geschichte von Menschen- auf Mäusesicht. Während die Handlung insgesamt – typisch für Bluth-Filme – recht düster geraten ist, sorgen charmante Musicalszenen für Entspannung und Auflockerung. Und auch die Botschaft macht Mut: Gib niemals auf, ob du nun Maus bist oder Mensch.

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Ab 9 Jahre

Der Traum

Quelle: G+J Entertainment Media / © good!movies

Dänemark 1969: Der freiheitsliebende, 13-jährige Frits kämpft verzweifelt gegen die Prügeleien seines Schuldirektors, denen er und die Klassenkameraden ausgesetzt sind. Bewegender Familienfilm um Angst, Unterdrückung und Zivilcourage, in dem der dänische Regisseur Niels Arden Oplev eigene Kindheitserlebnisse verarbeitet hat. Der Film wurde auf unzähligen internationalen Festivals ausgezeichnet, so auch mit dem Gläsernen Bären bei der Berlinale 2006.

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Der König der Masken

Quelle: G+J Entertainment Media / © Lucasfilm

Das Schicksal führt sie zufällig im China des Jahres 1920 zusammen: Das siebenjährige Mädchen, genannt Hündchen, das ein Publikum mit akrobatischen Übungen verblüffen kann, und den alten Wang, der die einzigartige chinesische Kunst des Maskenspiels beherrscht wie kein anderer. Der vielfach preisgekrönte Film mit seiner tief bewegenden Geschichte ist eine faszinierende Herausforderung an all unsere Sinne.

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Wo die wilden Kerle wohnen

Quelle: G+J Entertainment Media / © Warner Bros. Entertainment

Aus dem beliebten Bilderbuch von Maurice Sendak hat Spike Jonze einen ebenso wilden wie melancholischen und bisweilen durch und durch poetischen Abenteuerfilm gemacht. Eine Geschichte über das Toben, über Wut und Ärger, Versöhnung und Angst, der Kinder in ihren widersprüchlichen Gefühlen ernst nimmt und ihnen auch etwas zutraut. Besonders schön ist, dass die zum Teil aufwändigen Computereffekte dabei nahezu unsichtbar bleiben und sich unter den monsterähnlichen Kostümen der wilden Kerle echte Schauspieler befinden. So sind diese beides: furchteinflößend-gefährlich – und ganz und gar menschlich.

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Ab 10 Jahre

Whale Rider

Quelle: G+J Entertainment Media / © Studiocanal

Traumhafte Reise in die Welt des Maori-Mythos! Nach dem gleichnamigen Roman von Witi Ihimaera erzählt die Neuseeländerin Niki Caro von der zwölfjährigen Paikea, die gegen den Willen ihres Großvaters, dem Stammesführer Koro, als Mädchen die Nachfolge ihrer Ahnen antreten will. Ergreifend inszeniert, malerisch fotografiert und mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin, die für ihre Leistung für den Oscar nominiert war.

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Tomboy

Quelle: G+J Entertainment Media / © 24 Bilder Filmagentur

Einfühlsames und  absolut sehenswertes Porträt eines besonderen Kindes, großartig gespielt von Zoé Héran: Nach ihrem Umzug stellt sich Laure den Kindern ihrer neuen Nachbarschaft als „Michael“ vor. Mit ruhigen Naheinstellungen und einem dokumentarischen Stil vermittelt die französische Regisseurin Céline Sciamma in ihrem zweiten Spielfilm einen Eindruck davon, wie Geschlechtsidentität durch unsere Alltagshandlungen und Selbstdarstellungen zum Ausdruck gebracht wird.

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Die Unglaublichen

Quelle: G+J Entertainment Media / © Buena Vista International

Das Pixar-Studio hat schon viele Meisterwerke hervorgebracht. Zu einem der besten Filme gehört diese anspielungsreiche Agentengeschichte, in der ein dicker Superheld mitsamt seiner Familie noch einmal in einen großen Fall verwickelt wird. Der toll animierte Filmspaß lässt die „James Bond“-Welt der 1960er-Jahre mit ihren technischen Gadgets und den exotischen Schauplätzen noch einmal auferstehen und nimmt diese – ebenso wie Superheldengeschichten ganz allgemein –  gleichzeitig wunderbar aufs Korn.

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Das Mädchen Wadjda

Quelle: G+J Entertainment Media / © Koch Media

Der erste von einer Frau in Saudi-Arabien gedrehte Film stellt ein mutiges Mädchen in den Mittelpunkt. Die zehnjährige Wadjda widersetzt sich den strengen, religiösen Regeln in ihrem Land und kämpft gewitzt und unnachgiebig um ihren Traum. Regisseurin Haifaa Al Mansour ist ein berührender, Mut machender Film gelungen, der authentisch den Alltag von Frauen und Mädchen in Saudi-Arabien widerspiegelt und Kinder wie Erwachsene in seinen Bann zieht.

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Coraline

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Schon das Kinderbuch des mehrfach ausgezeichneten Autors Neil Gaiman hatte es in sich. Henry Selick hat daraus eine schaurig-schöne Puppenanimation gemacht, deren filigraner Detailreichtum ihresgleichen sucht. Mit Coraline entdecken wir, dass Wünsche auch Schattenseiten haben, und erleben ein aufregendes Abenteuer in einem abgelegenen Haus. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich insbesondere die 3D-Fassung ansehen: Denn die (Alp-)Traumwelt, in die Coraline kriecht, wirkt darin umso beeindruckender. Nichts für schwache Nerven – aber ein unbestreitbar starker Film mit einer wagemutigen Filmheldin.

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Das Geheimnis von Kells

Quelle: G+J Entertainment Media / © Pandastorm Pictures

Was für ein wunderbarer Zeichentrickfilm! Tomm Moore entspinnt eine Geschichte um die Fertigstellung des „Book of Kells“, in der ein Junge im 9. Jahrhundert die Buchmalerei erlernt und zum ersten Mal die Tore seines irischen Klosters verlässt. Mit seinen feinen Ornamenten und den flächigen Figuren lehnt sich der Film dabei an die aufwändigen Buchillustrationen jener Zeit an. Eine zauberhafte Geschichte über das Erwachsenwerden, die zugleich einen Einblick in die irische Sagenwelt bietet.

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Chihiros Reise ins Zauberland

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universum Film (Constantin)

Diese Fabel mit Tiefgang erzählt Regisseur Hayao Miyazaki so wunderbar, dass Kinder und Erwachsene sich dabei glänzend unterhalten fühlen. Der Regisseur gehört zu den Altmeistern der Animekunst aus dem japanischen Studio Ghibli. Seine tolle Leistung wurde gleich doppelt belohnt: mit einem Goldenen Bären, dem Hauptpreis der Berlinale, und einem Oscar für den besten Animationsfilm.

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Mondscheinkinder

Quelle: G+J Entertainment Media / © good!movies

In ihrem ergreifenden Erstlingswerk erzählt Manuela Stacke von einer ganz besonderen Geschwisterbeziehung: Aufopferungsvoll kümmert sich die 13-jährige Lisa um ihren jüngeren Bruder, der an der „Mondscheinkrankheit“ leidet und deshalb kaum das Haus verlassen darf. Manuela Stacke mischt in ihrem „realistischen Märchen“ gekonnt Spielfilmszenen vom schwierigen Alltag der Kinder mit liebevoll gestalteten Tricksequenzen, die deren Fantasiereisen ins Weltall bebildern.

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Als Unku Edes Freundin war

Berlin in den 1920er Jahren: Der zwölfjährige Arbeiterjunge Ede freundet sich mit einem Sinti-Mädchen an und stößt nicht nur in seiner Familie auf jede Menge Vorurteile. Nach Motiven des Klassikers „Ede und Unku“ von Alex Wedding erzählt der Altmeister des DEFA-Kinderfilms Helmut Dziuba auf realistische, atmosphärisch dichte und unterhaltsame Weise eine Freundschaftsgeschichte mit historischem Hintergrund, die auch heute noch ihre Gültigkeit besitzt.

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Ab 11 Jahre

The Liverpool Goalie - Oder: Wie man die Schulzeit überlebt

Kein strahlender Held, sondern ein liebenswerter, überängstlicher Außenseiter mit einer blühenden Fantasie steht im Mittelpunkt dieser Komödie aus Norwegen Die Verknüpfung von – oft schwarzem – Humor und Ernst zeichnen den Film ebenso aus wie originelle Erzähleinfälle: Fließend gehen Tagträume und Realität ineinander über, während pointierte Genre- und Medienzitate die Bausteine für die Fantasie des Protagonisten liefern.

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Mein Leben als Hund

Quelle: G+J Entertainment Media / © KSM GmbH

Wie dicht Glück und Trauer im wahren Leben beieinander liegen, erzählt der schwedische Regisseur Lasse Hallström in seinem gefühlvollen Film über die Kindheit eines Jungen, der mit schweren Schicksalsschlägen zurechtkommen muss. Eigentlich als Film für Erwachsene gedacht, begeisterte er auch ein großes Kinderpublikum und wurde als die Kinosensation des Jahres 1985 gefeiert. Er war für den Oscar nominiert und erhielt viele Preise im In- und Ausland.

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Billy Elliot - I Will Dance

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Nominiert für drei Oscars, fast 50 Filmpreise weltweit! Das britische, sozialkritische Drama über einen Bergarbeitersohn, der gegen den Willen seines Vaters heimlich Ballettunterricht nimmt, ist ein Film der großen Gefühle, ohne dabei sentimental oder pathetisch zu sein. Er macht Mut, sich gegen überholte Rollenbilder und Vorurteile zu wenden und das eigene Ziel zu verfolgen, er bringt sein Publikum zum Lachen, zum Weinen und … zum Mittanzen!

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Stella – Kleine große Schwester

Quelle: G+J Entertainment Media / © Camino Filmverleih

Das Kinodebüt von Sanna Lenken erhielt 2015 auf der Berlinale den Gläsernen Bär für den besten Kinderfilm! Die schwedische Regisseurin behandelt mitreißend das schwierige Thema „Ess-Störung“ und stellt eindrücklich dar, wie sich diese Krankheit und das Geheimnis darum auf die Beziehung zweier Schwestern auswirken. Die Geschichte wird konsequent aus der Sicht der jüngeren Stella erzählt, überzeugend dargestellt von Rebecka Josephson.

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Ab 12 Jahre

Vogelscheuche

Erst wird „die Neue“ in der Klasse „Vogelscheuche“ genannt, dann ausgeschlossen und gemobbt, bis die zwölfjährige Lena sogar dabei zusehen muss, wie eine Vogelscheuche mit ihrem Kleid symbolisch als Hexe verbrannt wird. Der erschütternde Film von Rolan Bykov, einem der bekanntesten russischen Schauspieler und Regisseure, war zunächst in der damaligen Sowjetunion verboten. Als er 1985 freigegeben wurde, lockte er über 54 Millionen in die Kinos des Landes und begeisterte auf unzähligen internationalen Festivals.

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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Quelle: G+J Entertainment Media / © Warner Bros. Entertainment

Im dritten Teil der Erfolgsreihe sind die Hauptfiguren bereits Jugendliche – und die Geschichte schlägt ernstere Töne an. Von Anfang an ist Harry in Lebensgefahr und muss sich schließlich mit seiner schmerzhaften Familiengeschichte auseinandersetzen, es geht um Verrat und um soziale Ausgrenzung. Regisseur Alfonso Cuarón gelingt es, die magische Welt deutlich realistischer und düsterer erscheinen zu lassen als in den Vorgängerfilmen und eine intensive Spannung aufzubauen.

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Auf Wiedersehen, Kinder

Quelle: G+J Entertainment Media / © 24 Bilder Filmagentur

In seinem persönlichsten Film blickt Louis Malles zurück ins Frankreich des Jahres 1944 und erzählt von der sich anbahnenden Freundschaft zweier Jungen. Eindringlich vermittelt das preisgekrönte Drama die allgegenwärtige, bedrückende Angst vor Entdeckung – denn einer der Jungen trägt ein Geheimnis mit sich, von dessen Wahrung sein Überleben abhängt. Glänzende Darsteller und eine stimmige Farbgestaltung tragen zur dichten Atmosphäre des Films bei, der nah bei der Sicht seiner jungen Protagonisten bleibt und dabei zugleich ein differenziertes Bild des besetzten Frankreichs zeichnet.

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Die letzten Glühwürmchen

Quelle: G+J Entertainment Media / © AV Visionen Filmverleih

Der Zeichentrickfilm von Isao Takahata zählt zu den bedeutendsten Antikriegsfilmen. Der auf einer autobiographisch geprägten Kurzgeschichte basierende Anime fängt auf bedrückende Art ein, wie es zwei verwaisten Kindern nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Japan ergeht. Das ist erschütternd und geht besonders zu Herzen, weil die Geschwister so sehr zusammenhalten und dabei so hilflos sind. Ein zutiefst trauriger, aber sehr wichtiger Film: Weil auch heute noch viele Kinder die Leidtragenden von Kriegen sind.

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Nordsee ist Mordsee

Quelle: G+J Entertainment Media / © Studiocanal

Hark Bohm gehört zu den Mitbegründern des „Neuen deutschen Kinderfilms“ in der Bundesrepublik der 1970er Jahre. Ihm war es wichtig, die Realität von Kindern und Jugendlichen darzustellen und sie mit ihren Problemen ernst zu nehmen. In diesem sozialkritischen Drama erzählt er von der gefährlichen Flucht zweier benachteiligter Außenseiter, ihrer Sehnsucht nach Freiheit und Anerkennung. Die Musik zu dem mitreißenden Film schrieb Udo Lindenberg.

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Wo ist denn der Film ... ?

Es gibt so viele tolle Filme! Alte und neue, realistische und fantastische. Aus einer Vielzahl zauberhafter Kinderfilme haben wir 50 besonders tolle für euch ausgewählt. Dabei war uns wichtig, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Daher findest du in unserer Klassikerliste Filme aus vielen verschiedenen Ländern, unterschiedlichen Genres, mehreren Jahrzehnten und für Kinder jeden Alters.

Dein absoluter Lieblingsfilm ist nicht dabei? Dann schick uns doch eine Nachricht mit dem Titel des Films! Von Zeit zu Zeit werden wir die Liste ergänzen und vielleicht ist dein Vorschlag dann auch dabei.