• Video zum Film „Der Zauber der blauen Geige“
  • Szenenbild aus dem Film „Der Zauber der blauen Geige“
  • Szenenbild aus dem Film „Der Zauber der blauen Geige“
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Der Zauber der blauen Geige

Neu im Kino

Nach einem Autounfall liegt Mollys Vater im Koma. Im Rehabilitationszentrum lernt sie den grimmigen alten Malachy kennen, der so toll Geige spielen kann, dass Leute sagen er habe „Magie in seinen Händen”. Molly ist überzeugt: Wenn sie lernt, gut genug Geige zu spielen, wird ihr Vater wieder aufwachen. Und Malachy soll ihr dabei helfen.

Denn wie Mollys Mutter gesagt hat, kann nur noch ein Wunder ihren Vater retten. Nachdem er sich zuerst dagegen gewehrt hat, unterrichtet Malachy sie tatsächlich. Aufgrund von Herzproblemen soll er sich eigentlich im Rehabilitationszentrum erholen, will sich aber nicht wegen seines Alters und seiner Gesundheit von seinem Sohn aufs Abstellgleis stellen lassen. Mollys Ziel ist der nationale Geigenwettbewerb, denn wenn sie dort gewinnt, dann ist sie bestimmt gut genug, um ihren Vater wieder aufzuwecken. Aber auf dem Weg dorthin gibt es weit mehr Hindernisse zu überwinden als nur eine gerissene Saite.

Die Geschichte ist sehr berührend und ziemlich traurig, also wirklich nichts für einen gut gelaunten, lustigen Fernsehabend in einer großen Gruppe. Mit der richtigen Stimmung an einem gemütlichen, vielleicht sogar verregneten Nachmittag ist der Film allerdings genau richtig und sowohl für größere Kinder als auch für ihre Eltern absolut sehenswert. Sein Ende hinterlässt dich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Film hat keine fantastischen Elemente – das bedeutet, es gibt hier keine Magie wie du sie aus anderen Geschichten über Hexen und Zauberer kennst. Doch Molly glaubt ganz fest daran, dass Malachy ein Druide mit magischen Kräften ist, und dadurch wird es vielleicht ein bisschen wahr. Der Film öffnet den Blick für die Magie, die bereits überall um uns herum existiert. Die Geigenmusik ist dabei so schön, dass man ebenfalls daran glauben möchte, dass sie Wunder bewirken kann.