• Video zum Film „Die Drei ??? - Toteninsel“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Drei ??? - Toteninsel“
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Die Drei ??? - Toteninsel

Neu im Kino

Alles war so schön geplant: Während Tante Mathilda und Onkel Titus nach Europa reisen, bereitet sich Justus Jonas zusammen mit seinen Freunden und Mit-Detektiven Peter Shaw und Bob Andrews auf den eigenen Ferientrip durch Kalifornien vor. Doch dann nimmt der Erste Detektiv doch noch einen Anruf im geheimen Hauptquartier in Rocky Beach entgegen …

„Ihr müsst das Rätsel der Sphinx lösen!“, raunt eine raue Stimme, und auch wenn die Freunde zunächst zögern: Diese Aufgabe können sie sich nicht entgehen lassen! Und so stecken sie schon bald im bislang größten und gefährlichsten Fall ihrer Karriere. Dank der Hackerin Jelena finden sie heraus, dass die „Sphinx“ ein Geheimbund ist, der unerlaubte Ausgrabungen durchführt. Jelena ist querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl, und anfangs ist der superkluge Justus sogar eifersüchtig auf ihre Hacker-Fähigkeiten. Doch nur zu sehr brauchen die Detektive Hilfe, weil der Fall immer größer wird. Schließlich gelangen sie auf getrennten Wegen auf die Insel Makatao im Südpazifik, wo die „Sphinx“ nach einem Schatz in einer mythischen Grabstätte sucht, und das, obwohl ein Vulkanausbruch bevorsteht. Um ihre Pläne zu durchkreuzen und vor allem, um einen reichen Drahtzieher im Hintergrund zu entlarven, müssen Justus, Peter und Bob all ihre Talente abrufen. Im Sekundentakt jagt eine Gefahr die nächste, und mit jeder neuen Erkenntnis müssen sie neu improvisieren.

Man müsste schon selbst ein Buch schreiben, um das verästelte Abenteuer genauer nachzuerzählen. Bereits die Romanvorlage, die als Jubiläumsfolge 100 der „Drei Fragezeichen“ erschien, brauchte dafür gleich drei Bände. Die vielen Ereignisse, Personen und Schauplätze lassen sich kaum in einem einzigen Film unterbringen, der entsprechend oft ziemlich hektisch und atemlos daherkommt. Früher hätte man ihm das altmodische Wort „Räuberpistole“ verpasst, erzählt er doch ein übertriebenes, ja unglaubwürdiges Abenteuer. Doch das tut er durchaus mit Absicht, denn genau das ist es ja, was Fans von ihren Fragezeichen erwarten!

Rasant und mit recht „großen“ Kinobildern entwickelt sich der Fall der Toteninsel, der besonders wegen der drei Hauptdarsteller Spaß macht. Vielleicht sind sie schon ein wenig zu alt für ihre Rollen, aber den Zusammenhalt und die Freundschaft der drei Fragezeichen bringen sie souverän zum Ausdruck. Wenn man dazu etwas behutsam anzumerken hätte, dann, dass sie sich häufiger noch als in den beiden früheren Fragezeichen-Filmen etwas zu cool, zu ernst und zu erwachsen geben: Egal, wie groß die Herausforderungen auch sind, die Jungs schauen und reden so, als könnte sie nichts auf der Welt überraschen. Dabei ist doch diese Welt eigentlich ein Ort voller Rätsel und Geheimnisse, über die man durchaus ein bisschen mehr staunen und nachdenken könnte.