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I Accidentally Wrote a Book – Der Sommer, als (m)ich meine Geschichte fand

Demnächst im Kino: 16.04.2026

Plötzlich ist sich Nina sicher: Sie will einmal Schriftstellerin werden. Sie kauft Stift und Notizbuch und beginnt zu schreiben: über ihren Alltag, die Familie und die neue Freundin des Vaters. Die erfahrene Autorin Lidia verrät ihr immer wieder Tricks, um die Geschichte noch besser zu machen. Das ändert auch Ninas Blick aufs Leben.

Wenn es so einfach wäre: Sich für eine Situation einen anderen Verlauf auszudenken, ein anderes Ende. Das ist es, was Nina am Geschichtenerfinden so sehr liebt. Im Leben geht das leider nicht, und das findet sie schade. Denn Ninas Mutter ist vor vielen Jahren gestorben, und gerade jetzt vermisst Nina sie sehr: Das Mädchen ist 13 Jahre alt, ein Junge sagt ihr, dass er sie mag, ihr Körper verändert sich. Zwar sind Vater, Bruder Junior und Nina ein gutes Team, aber irgendwie fehlt ihr doch eine Ansprechpartnerin in Mädchensachen. Dann taucht Detti auf, die anders ist als die früheren Freundinnen von Papa András. Trotzdem tut sich Nina schwer, Detti an sich heranzulassen, und merkt: Sie muss erst einmal herausfinden, wer und wie genau eigentlich ihre Mutter war.

Das Schöne an diesem Film aus Ungarn ist, dass er auch die schwierigen Momente im Leben der 13-jährigen Nina auf leichte und oft lustige Weise erzählt: Dafür sorgen Figuren wie der jüngere Bruder oder die Tante, die manchmal versucht, ein wenig Ordnung ins Familienleben zu bringen. Aber auch das farbenfrohe Setting des Films, die originell eingerichteten Räume und die farblich abgestimmte Kleidung der Figuren tragen zur Fröhlichkeit des Films bei.

Szenenbild

Filmische Erzähltricks verdeutlichen, dass es im Film auch um das Erzählen selbst geht: Nina ist nicht nur die Hauptfigur des Films, sondern auch dessen Erzählerin, sie blickt immer wieder in die Kamera und spricht das Publikum direkt an, manchmal fallen Buchstaben über die Leinwand, bilden Wörter und betonen, wovon Nina aus dem Off spricht. Deshalb fällt es so leicht, dem eigentlich ernsten Thema gerne zu folgen, Nina in ihren traurigen Augenblicken zu begleiten und mit ihr zu lernen, dass es sich immer lohnt, Liebe und Veränderungen im Leben zuzulassen.