Lotte und Totte
Neu im Kino
Seit Lottes kleiner Bruder geboren wurde, war die Wohnung im Hochhaus zu klein. Deshalb sind sie jetzt alle in ein Haus gezogen, aber hier wohnen ja nur alte Leute, glaubt Lotte. Und aus dem Fenster sieht die Vierjährige nicht mehr den Spielplatz mit ihren Freundinnen und Freunden, sondern nur noch eine doofe alte Schaukel.

Aber gleich hinter der Hecke hört sie seltsame Geräusche, nebenan wohnt Totte – und weil sie so ähnliche Namen haben, verstehen sich die beiden gleich bestens. Totte wohnt bei seiner Großmutter, die Karate kann und auch sonst sehr toll ist. Sie nimmt die beiden Kinder mit zum Strand, wo Lotte von ihrem neuen Freund lernt, dass sie keine Angst vor dem Tauchen haben muss. Und sie lässt sie Kuchen backen, auch wenn das zunächst in einer riesigen Sauerei endet.
Lottes Eltern sind vor allem mit dem kleinen Bruder und dem Einzug beschäftigt. Aber dann passiert bei einem Spiel mit Totte ein Missgeschick und die beiden streiten sich sehr. Lotte versucht verzweifelt, ihren „bestesten“ Freund nicht zu verlieren. Und selbstverständlich stehen ihre Eltern dabei fest an ihrer Seite und helfen ihr.
Der Film „Lotte und Totte“ ist nach einer Reihe von Bilderbüchern entstanden. Deren Zeichnungen sind deshalb auch Vorlage für die Bilder des Animationsfilms: Bunte Hintergründe, manchmal wie mit Tusche gemalt, und davor die Menschen, Katzen, eine Maus und andere Tiere, in deren Gesichtern genau zu sehen ist, wie es ihnen gerade geht.

Es passiert viel Lustiges, nicht zuletzt deshalb, weil sich hier zwei Katzen kennenlernen und ineinander verlieben, dabei aber auch Unsinn machen. Lotte und ihr neuer Freund entdecken viel Neues, zum Beispiel wunderschöne Fische im Meer. Und wenn es traurig wird oder Lotte sogar Angst bekommt, dann dauert es nie lange, bis die Dinge sich auch zum Besseren wenden. Ein toller Film auch für einen ersten Besuch im Kino.



