Miss Moxy
Neu im Kino
Zusammen mit ihrer Katzenclique macht sich die verwöhnte Fellnase Miss Moxy gerne über andere Tiere lustig. Als ihre junge Besitzerin Josie in den Frankreichurlaub aufbricht, soll die Samtpfote eigentlich zu Hause bleiben. Doch gerade rechtzeitig vor der Abfahrt schmuggelt das Mädchen Miss Moxy ins Auto der Familie.

Nach einer anstrengenden Reise am Zielort angekommen, wird es plötzlich gefährlich für die Katze. Denn Rita, die Vermieterin der Ferienwohnung, möchte unbedingt an einem Talentwettbewerb für Tiere teilnehmen und entdeckt, dass Miss Moxy Klavier spielen kann. Kurzerhand nimmt sie die Vierbeinerin gefangen. Zu allem Überfluss müssen Josie und ihre Eltern wegen eines Notfalls sofort nach Hause zurückkehren. Als sich Miss Moxy befreien kann, macht sie sich ebenfalls auf den Heimweg. Ausgerechnet zwei Tiere, mit denen sie sich vorher niemals abgegeben hätte, werden zu ihren treuen Begleitern: Ritas gutmütiger Hund Brute und die kluge Schwalbe Ayo. Dummerweise ist ihnen die Vermieterin allerdings dicht auf den Fersen.
Das Animationsabenteuer möchte von echter Freundschaft erzählen, und davon, wie wichtig es ist, Vorurteile zu überwinden. Eine spannende, zu Herzen gehende Geschichte gibt es aber leider nicht. Vielmehr besteht Miss Moxys Reise aus zahlreichen Zufällen und oft nur halblustigen Begegnungen, die der Film irgendwie aneinanderreiht. Die enge Beziehung zwischen der Katze und Josie spielt schnell keine große Rolle mehr. Mit Rita tritt eine „Schurkin“ auf, deren einzige Eigenschaft es ist, um jeden Preis gewinnen zu wollen. Und ohne erkennbaren Plan bauen die Macher*innen an manchen Stellen Gesangsnummern ein. Dass die Bilder einfach animiert sind, eher an eine Fernsehserie erinnern, stört da noch am wenigsten!


