• Video zum Film „Pinocchio (R. Zemeckies)“
  • Szenenbild aus dem Film „Pinocchio (R. Zemeckies)“

Pinocchio (R. Zemeckies)

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Der arme Handwerker Gepetto hat eine Marionette geschnitzt. Abends wünscht er sich, dass sein „Pinocchio“ lebendig werde, wie sein eigener Sohn. Nachts erscheint eine gute Fee und erfüllt diesen Wunsch – und gibt der Grille Jiminy die Aufgabe, als Pinocchios Gewissen dafür zu sorgen, dass der Junge richtig und falsch zu unterscheiden lernt.

Pinocchio soll mutig, selbstlos und ehrlich sein – aber schon auf dem Weg zur Schule wird er von einem Betrüger dazu verleitet, nicht zu lernen, sondern lieber im Marionettentheater berühmt zu werden. Der böse Theatermann will Pinocchio einsperren, und nur mit Hilfe von Jiminy kann er sich befreien – und landet dann gleich in anderen Problemen.

Schon im Disney-Zeichentrickfilm „Pinocchio“ von 1940 wird die Geschichte von der lebendigen Marionette nicht ganz so erzählt, wie sie im Kinderbuch des italienischen Schriftstellers Carlo Collodi vorkommt, aber so ist das ja öfter. Wenn du den alten Film schon kennst, wird dich wenig in diesem Film des Regisseurs Robert Zemeckis überraschen, denn die Geschichte ist fast die gleiche. Nur ein paar Figuren hat er neu hinzugefügt, und natürlich sieht vieles anders aus. Weil ein Großteil des Films am Computer entstanden ist, gibt es vor allem einen sehr abenteuerlichen Vergnügungspark und am Schluss eine wilde Verfolgungsjagd auf dem Wasser. Zwischendurch wird es auch wirklich sehr gruselig und angsteinflößend.

Das heißt aber nicht, dass es auch spannend ist: Denn man bekommt nie das Gefühl, dass Pinocchio oder sein Ziehvater Gepetto jemals wirklich in Gefahr sind – und auch die anderen Personen lernt man nicht so gut kennen, dass man sich Sorgen um sie machen würde. Außerdem sieht die Welt oft nicht besonders realistisch aus (das kann passieren, wenn zu viel am Computer gemacht wurde), und statt lustiger Ideen gibt es sogar ziemlich viel ziemlich platte Werbung für andere Disney-Filme.