• Szenenbild aus dem Film „Tito und die Vögel“
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Tito und die Vögel

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Die Vögel wollen uns etwas sagen, davon ist Prof. Rufos überzeugt. Er baut eine Maschine, um ihre Sprache verstehen zu können; als sie explodiert, verletzt sich sein Sohn Tito schwer. Drei Jahre später aber stellt sich die Frage: Ist die Sprache der Vögel vielleicht die einzige Hoffnung gegen eine neue geheimnisvolle Krankheit?

Tito glaubt fest daran, zumal er mit seinen zehn Jahren immer wieder versucht, die Maschine seines Vaters nachzubauen. Zusammen mit seinen Freunden Buiú und Sarah stemmt er sich gegen die Angst, die die Erwachsenen lähmt. Und dann bekommen sie Hilfe von ganz unerwarteter Seite.

„Tito und die Vögel“ erzählt von einer ganz ungewöhnlichen Epidemie: Die Krankheit ist eine ansteckende Angst, die dazu führt, dass die Menschen sich immer mehr in sich selbst zurückziehen. Dabei verkrümmen und verändern sich sogar ihre Körper, sie werden immer unbeweglicher. Das sieht zum Teil sogar beängstigend aus, wenn sie zuletzt nur kleine Fleischhaufen mit großen, weit aufgerissenen Augen werden.

Dabei zeigt der Film seine Bilder ansonsten in bunten, wilden Farben: Die Welt sieht aus wie aus einem Ölgemälde, manchmal hat man den Eindruck, dass man sogar Pinselstriche sieht und herausstehende Farbe wie auf einer Leinwand. Die Kamera scheint durch die Bilder zu fliegen, manchmal kippt das ganze Bild. Die Menschen in dieser Welt sind mit feinen Strichen gezeichnet, mit großen Köpfen und Augen.

Der Film bringt überraschende Wendungen. Einen richtigen Bösewicht gibt es nicht, nur einen Fernsehstar, der mit der Angst Geld verdienen will – damit zeigt „Tito und die Vögel“ etwas, was es in Brasilien, dem Heimatland der Regisseure, genauso oft gibt wie zum Beispiel in den USA. Das ist es auch, was die fantastische Geschichte um den Gesang der Vögel dann wieder mit unserer Welt verbindet: Das einzige Mittel, mit dem wir die Ängste bekämpfen können, die viele Menschen uns einreden wollen, ist Freundschaft und Gemeinschaft.