Quelle: G+J Entertainment Media / © EuroVideo

Kletter-Ida

Die Freunde Ida, Jonas und Sebastian haben einen verwegenen Plan: Sie wollen die sicherste Bank Dänemarks überfallen! Aber nicht um reich zu werden - das Geld brauchen sie für die lebenswichtige Operation von Idas Vater. Damit der Einbruch gelingt, müssen die Freunde zusammenhalten - und Ida muss ihre Kletterkunst unter Beweis stellen.

Unsere Bewertung

  • 4 von 5 Klappen

Eure Bewertung (9)

  • 4 von 5 Klappen
Ab 8 FSK 6 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

Quelle: G+J Entertainment Media / © EuroVideo

Ihr Talent hat Ida von ihrem Vater Klaus geerbt: Der war früher selbst Bergsteiger, hat das Klettern aber aufgegeben, nachdem er sich bei einem Sturz schwer verletzte. Kein Wunder, dass er nicht gerade begeistert davon ist, dass Ida heimlich klettern geht! Als Klaus aber eines Tages schwer erkrankt, ist Idas Begabung ihre größte Hoffnung. Denn nur eine Operation im Ausland kann Idas Vater jetzt noch retten – und die kostet 1,5 Millionen Kronen (also ca. 200.000 Euro)! Woher soll die Familie nur so viel Geld herbekommen? Idas Mutter arbeitet in einer Bank - „Die hat doch genug Geld“, denkt sich Ida. „Wieso nehmen wir das Geld nicht einfach von dort?“ Damit es klappt, braucht Ida die Hilfe ihrer Freunde: Jonas setzt sein Computerwissen ein, Sebastian frisiert Gokarts – und Ida muss einen 30 Meter hohen Schacht hochklettern, um an den Tresor zu kommen….

Über 10 Jahre ist der Film Kletter-Ida inzwischen alt – aber ein Action-Film speziell für Kinder ist iauch heute noch etwas Besonderes! Die gelblichen Bilder des Films stören ein wenig, aber die überraschenden Wendungen, coolen Stuntszenen und Verfolgungsjagden machen den Film immer noch sehenswert. Vor allem begeistern die sympathischen Figuren: Die drei Freunde sind keine „Superhelden“ mit besonderen Kräften oder superteurer Spezialausrüstung und kommen dennoch gut ihrem abenteuerlichen Vorhaben voran. Das liegt zum Teil daran, dass sie konsequent ausnutzen, noch Kinder zu sein. Denn wer würde schon damit rechnen, dass drei Zwölfjährige eine Bank ausrauben? Ganz genau: Niemand! Und so kann Ida unbemerkt in der Bank spionieren, Sebastian kann die Baupläne besorgen und Jonas erfährt den Befehl, um die Wachhunde zu stoppen…. Das ist klug erzählt – und spannend bis zum Schluss!

Credits

Titel: Kletter-Ida
Originaltitel: Klatretøsen
DVD-Start: 09.07.2003
Genre: Abenteuerfilm, Drama
Land: Dänemark, Schweden, Norwegen
Jahr: 2002
Regie: Hans Fabian Wullenweber
Darsteller:
Name Figur
Julie Zangenberg Ida Johansen
Stefan Pagels Andersen Sebastian Klausen
Mads Ravn Jonas Balgaard
Länge: 90
Farbe: Farbe
Altersempfehlung: 8
FSK: FSK 6

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Bewertung
+++Filmkommentar+++

Elterninfo

Einen spannenden Genre-Film für Kinder zu inszenieren, allein darum ging es den Produzenten von „Kletter Ida“ ganz offensichtlich – und es ist ihnen in den Action-Szenen gut gelungen. Ein ausgeklügelter Plan und das Wechselspiel von Erfolg und Rückschlag bringen die nötige Dramatik. Dass das Genre nur den Rahmen darstellt, wird dabei nie verborgen. Denn schließlich geben Kinder in der Rolle von hochprofessionellen Panzerknackern dem Film eine komödiantische Note und letztlich geht es im Grunde nur darum, das Leben eines sympathischen Vaters zu retten. Neben Action und Spannung und den Fragen, wann die Hauptpersonen auch jenseits ihres großen Coups tatsächlich Mut und Stärke beweisen, erzählt „Kletter-Ida“ von einem selbstbewussten Mädchen, das von ihren Freunden Jonas und Sebastian umschwärmt wird und sich ihre Zuneigung geschickt zu Nutze macht. Starke Freeclimber wie Ida haben die Jungs eben fest im Griff. Und sie treffen selbst eine Entscheidung.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/kinofenster/KF_Banner_Liverpool_180x150.jpgWeitere Informationen zu diesem Film finden Eltern und Pädagogen auf kinofenster.de. Das Online-Portal für Filmbildung bietet Filmbesprechungen, Hintergrundinformationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, News, Termine, Veranstaltungen, Adressen und Links für die schulische und außerschulische Filmarbeit.

 

Dieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDie FBW wurde 1951 als gutachterliche Einrichtung aller Bundesländer gegründet. Unabhängige Jurys mit jeweils fünf Medienexperten bewerten die Filme innerhalb ihres Genres und zeichnen herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll" 
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