Quelle: G+J Entertainment Media / © Sunfilm Entertainment  
Leon und die magischen Worte (Quelle: G+J Entertainment Media / © Sunfilm Entertainment)

Leon und die magischen Worte

Jedes Jahr verbringt Leons Familie den Sommer am Meer im Haus seiner Tante Eleanor. Nur dieses Mal ist alles anders, denn Leons Lieblingstante ist gestorben. Er erbt von ihr eine Bibliothek voller Bücher mit den schönsten Märchengeschichten. Noch ahnt er nicht, dass in den Bücher seine Märchenhelden wohnen, die nun seine Hilfe benötigen.

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Ab 5 FSK 0 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

files/upload/movies/images/leon_und_die_magischen_worte/Leon_5.jpgViele Stunden hatte Tante Eleanor Leon aus ihrem reichen Bücherschatz vorgelesen. Er liebte die Geschichten, doch selber lesen gelernt hat er noch nicht. Als er von seiner Tante nun den Schlüssel für eine geheime Tür im Haus erbt, ahnt Leon nicht, welches Abenteuer dahinter auf ihn wartet.

Zunächst wirken die Bücher in der riesigen Bibliothek nur bedeutungslos und langweilig auf ihn. Deshalb hat er auch nichts dagegen, dass seine Eltern die Bücher an den geldgierigen Antiquitätenhändler verkaufen, um mit dem Geld das zerstörte Haus seiner Tante zu erneuern. Wer konnte den ahnen, dass die Bücher gleichzeitig das Zuhause der Märchenfiguren selbst sind?! Ob Rotkäppchen und der Wolf, Aladdin, Mogli, Pinocchio, Dornröschen oder seine Lieblingsfigur Alice. Alle stehen auf einmal quicklebendig vor ihm! Doch ihre Welt ist bedroht. Leon soll ihnen helfen und sie vor der Außenwelt schützen, damit auch weiterhin Märchen in aller Welt von Kindern gelesen werden können.

files/upload/movies/images/leon_und_die_magischen_worte/Leon_3.jpgDazu muss Leon zunächst den Zauberspruch an der Wand ablesen. Lesen? Ja, genau darin liegt für ihn die erste große Schwierigkeit! Als ihn zusätzlich die böse Hexe Cabanossi klein zaubert, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Leon muss dabei lernen an sich und an Träume zu glauben. Denn „nur weil es eine Geschichte ist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht wahr ist“!

„Leon und die magischen Worte“ ist ein bezaubernder Film über die Macht der Worte, mit wundervoll gezeichneten Bildern und traumhafter Musik. Wenn Du Leon in die Welt der Märchen folgst, wirst du ein großes Abenteuer erleben. Und sicher bekommst du Lust, selbst mal wieder eine schöne Geschichte zu lesen.

Credits

Titel: Leon und die magischen Worte
Kino-Start: 01.01.2010
DVD-Start: 05.11.2015
Genre: Abenteuerfilm, Trickfilm
Land: Frankreich, Italien
Jahr: 2009
Regie: Dominique Monféry
Länge: 74
Farbe: Farbe
Altersempfehlung: 5
FSK: FSK 0

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Bewertung
+++Filmkommentar+++

Extras

Die Themen Lesen lernen und die Faszination der Literatur wird hier kindgerecht und phantasievoll von Domi­ni­que Monféry, der schon als Zeichner für die Disneyfilme „Ein König­reich für ein Lama“, „Tar­zan“ und „Hercules“ tätig war, umgesetzt.

Mit viel Liebe zum Detail ist der französische Zeichentrickfilm von  Rebecca Dautremer gestaltet, seine Bilder mit dezenter teilweise sogar klassischer Musik untermalt. Dabei wird in der 74minütigen Spielzeit genug Raum zum Träumen gelassen. Die Geschichte wird recht ruhig ohne verzweigte Nebenhandlungen erzählt. Spannungsgeladene Szenen wie jene in der Bibliothek als Leon mit seiner Leseschwäche das erste Mal konfrontiert wird, lösen sich mit ruhigeren ab. Daher ist „Leon und die magischen Worte“ auch schon für Vorschüler geeignet, denn er macht Mut an sich selbst zu glauben und zu träumen. Getreu dem Zauberspruch: „Nur weil es eine Geschichte ist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht wahr ist!“

„Leon und die magischen Worte“ wurde von der Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem "Prädikat besonders wertvoll" ausgezeichnet. Seit 1951 vergeben die unabhängigen FBW-Jurys die Prädikate "wertvoll" und "besonders wertvoll" für herausragende Filme.

Elterninfo

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat
„besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

Die FBW wurde 1951 als gutachterliche Einrichtung aller Bundesländer gegründet.
Unabhängige Jurys mit jeweils fünf Medienexperten bewerten die Filme innerhalb
ihres Genres und zeichnen herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll"
und „besonders wertvoll" aus.