Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures  
Paulas Geheimnis (Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures)

Paulas Geheimnis

Die elfjährige Paula hat viele geheime Träume und Sehnsüchte. Doch die erfährt niemand – außer ihr Tagebuch. Dann aber wird ausgerechnet das gestohlen! Tobi, ein Junge aus der Klasse, hat den Diebstahl in der U-Bahn beobachtet und will Paula helfen. Dafür soll sie mit ihm in den Ferien für Englisch pauken, damit er die Nachprüfung schafft.

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Eure Bewertung (4)

  • 3.5 von 5 Klappen
Ab 10 FSK 6 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Paula ist so verzweifelt, dass sie dem Deal zustimmt, obwohl sie den Sitzenbleiber Tobi nicht gerade mag. Die Sache hat aber noch einen Haken: Paula soll eigentlich in eine luxuriöses Feriencamp nach Sylt fahren, ihre Eltern haben sie angemeldet. Zum Glück hat Tobi eine Schwester, und so fährt Jenny ins Camp und Paula zieht heimlich zu Tobi in die enge, dunkle Neubauwohnung. Während Jenny nun versucht, in der feinen Umgebung eine glaubwürdige Paula abzugeben, gehen Paula und Tobi in Hamburg auf Verbrecherjagd. Als sie dann die Diebe tatsächlich stellen, erfahren sie, dass die Welt nicht so einfach in Gut und Böse einzuteilen ist: Die jungen Diebe Ioana und Radu sind Flüchtlingskinder aus Rumänien, die von zwei Gaunern zum Stehlen gezwungen werden. Wie sollen sich die beiden wehren, wenn es niemanden gibt, dem sie vertrauen können?

Die Idee für diesen Kinderfilm ist Regisseur und Drehbuchautor Gernot Krää gekommen, als seiner eigenen Tochter der Rucksack aufgeschlitzt und persönliche Sachen gestohlen wurden. Daraus hat er dann diesen Großstadtkrimi gemacht, der dir nebenbei eine Menge über die Situation von Kindern zeigt, die weit weg von ihrer Heimat ein neues Leben beginnen wollen. Damit es lange geheimnisvoll bleibt, wird in den Bildern vieles oft nur kurz angedeutet. Auch Helligkeit und Dunkelheit haben ihre Bedeutung in dieser Detektivgeschichte, deren Spannung manchmal richtig unter die Haut geht. Tolle Schauspieler, die so reden wie im richtigen Leben und kein bisschen gekünstelt rüberkommen, klasse Musik und viele, viele Geheimnisse machen den Film zu etwas Besonderem.

Credits

Titel: Paulas Geheimnis
DVD-Start: 09.10.2008
Genre: Krimi, Drama
Land: Deutschland
Jahr: 2006
Regie: Gernot Krää
Darsteller:
Name Figur
Thelma Heintzelmann Paula Steinhof
Paul Vincent de Wall Tobi Pröllinger
Constanze Spanger Jenny Pröllinger
Albert Berisa Radu
Jülide Girisken Iona
Claudia Michelsen Paulas Mutter
Christian Leonard Paulas Vater
Länge: 94
Farbe: Farbe
Seitenverhältnis: 1:1,85;16:9
Altersempfehlung: 10
FSK: FSK 6

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Bewertung
+++Filmkommentar+++

Elterninfo

Regisseur und Drehbuchautor Gernot Krää erzählt in seinem Großstadtkrimi mehr als eine spannende Detektivgeschichte. Sein Film handelt von Einsamkeit, die besonders das Einzelkind Paula zu spüren bekommt, von Vorurteilen, die sie lernen muss zu überwinden, er handelt von der Suche nach sich selbst und der ersten Liebe. Dabei zeigt Gernot Krää ganz nebenbei, unter welchen Umständen Kinder hier und heute leben und mit welchen Problemen sie fertig werden müssen.
DVD-Extras: Deutsche Hörfilmfassung für Sehbehinderte, Making of, Interviews, Entfallene Szenen, Trailer, DVD-ROM-Teil mit didaktischem Material für Pädagogen.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/kinofenster/KF_Banner_Alemanya_180x150_.jpgWeitere Informationen zu diesem Film finden Eltern und Pädagogen auf kinofenster.de. Das Online-Portal für Filmbildung bietet Filmbesprechungen, Hintergrundinformationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, News, Termine, Veranstaltungen, Adressen und Links für die schulische und außerschulische Filmarbeit.

Dieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDie FBW wurde 1951 als gutachterliche Einrichtung aller Bundesländer gegründet. Unabhängige Jurys mit jeweils fünf Medienexperten bewerten die Filme innerhalb ihres Genres und zeichnen herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll" 
und „besonders wertvoll" aus.