Quelle: G+J Entertainment Media / © Sony Pictures Entertainment  
Yoko (Quelle: G+J Entertainment Media / © Sony Pictures Entertainment)

Yoko

Ein kleiner Schockmoment ist es schon, als Pia das seltsame Zottelwesen Yoko in ihrem Baumhaus entdeckt. Aber der Yeti ist so liebenswürdig, dass er sich schnell in Pias Herz stiehlt. Gewissenhaft will sie ihren Gast seinem vermeintlichen Besitzer zurückbringen. Sie ahnt ja nicht, dass dieser der skrupellose Großwildjäger van Sneider ist...

  • Yoko (Quelle: G+J Entertainment Media / © Sony Pictures Entertainment)

Unsere Bewertung

  • 3 von 5 Klappen

Eure Bewertung (33)

  • 4.5 von 5 Klappen
Ab 8 FSK 0 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

Quelle: G+J Entertainment Media / © Sony Pictures Entertainment

Dem Fiesling und seinem ulkigen Computerhund Trixie ist Yoko gerade erst glücklich entkommen. Van Sneider hat den freundlichen Yeti nämlich aus seiner heimatlichen Schneewelt in den deutschen Hochsommer verschleppt. Hier will er ihn dem Zoodirektor Kellermann verkaufen – und der findet Tiere (und Yetis) am tollsten, wenn er sie ausstopfen kann. Als Pia begreift, was van Sneider für einer ist, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd. Zum Glück gibt es Tiefkühltruhen oder Supermärkte mit eisgekühlten Fischtheken. Denn Yoko kann nicht nur "Yo!" sagen - wenn es kalt genug ist, kann er sich unsichtbar machen. So gelingt es ihm und Pia immer wieder, van Sneider und Kellermann ein Schnippchen zu schlagen. Als Pias kleine Schwester Marcella jedoch den Yeti findet, bringt sie ihn unabsichtlich in große Gefahr. Jetzt ist Einfallsreichtum gefragt, um Yoko zu retten.

Es bleibt spannend bis zum Schluss. Allerdings auch lustig, denn die beiden Bösewichter sind ziemliche Trottel, sodass Yoko und seine Freunde sie immer wieder in reichlich unangenehme Situationen bringen. Da kann van Sneider noch so oft „Bärenpisse!“ fluchen. Am meisten Spaß macht es, dem zotteligen Yeti Yoko zuzuschauen, einer zauberhaften Mischung aus Puppe und animierter Figur, gleichermaßen weise wie verspielt. Das entschädigt für die eine oder andere allzu aufgesetzt rührselige Stelle des Films - und für das Ende. Denn da haben sich die Filmemacher dann doch ein bisschen sehr auf Yokos magische Kräfte verlassen.

Extra für Euch: - Oben neben dem Haupttrailer zum Film findet ihr in der Übersicht einen weiteren Filmclip zu "Yoko". Ihr erkennt ihn an dem "Play"-Zeichen. Diesen Clip seht ihr exklusiv nur bei uns in der Kinderfilmwelt. Einfach auf das Bild klicken und schon erlebt ihr einen Ausschnitt aus "Yoko". Viel Spaß!

Credits

Titel: Yoko
Originaltitel: Yoko
Kino-Start: 16.02.2012
DVD-Start: 13.09.2012
Genre: Märchen, Kinderbuchverfilmung
Land: Deutschland
Jahr: 2012
Regie: Franziska Buch
Darsteller:
Name Figur
Jamie Beck Pia
Tobias Moretti Thor van Sneider
Justus von Dohnányi Zoodirektor Kellermann
Jessica Schwarz Katja (Mutter)
Lilly Reulein Marcella
Friedrich Heine Lukas
Länge: 102
Farbe: Farbe
Seitenverhältnis: Breitwand, 1,85:1
Altersempfehlung: 8
FSK: FSK 0

Film bewerten!

Bewertung
+++Filmkommentar+++

Elterninfo

Im Jahr 2000 veröffentlichte der erfolgreiche Kinderbuchautor Ludger Jochmann, besser unter seinem Pseudonym Knister bekannt, die ersten Abenteuer des kleinen Yetis, dem bald weitere folgen sollten. Bei der Verfilmung durch Franziska Buch handelt es sich allerdings um eine eigens für den Kinofilm entwickelte Geschichte mit neu eingeführten Figuren wie dem Roboterwachhund Trixi, der weitaus klüger als sein Herrchen Thor van Sneider ist. Mitunter etwas betulich oder überzogen in einigen Erwachsenenfiguren, vermag die Geschichte vor allem jüngere Zuschauer dennoch zu überzeugen, dank eines zum Knuddeln lieben, zugleich überaus weisen und gütigen Yeti. Dieser bot auch den sympathischen Kinderdarstellern beim Drehen kein virtuelles, sondern ein reales Gegenüber, denn die Figur ist eine Mischung aus einer für die Feinmotorik des Gesichts ferngesteuerten Puppe, in der ein kleinwüchsiger Darsteller steckt. Ein Film, der die Kraft der Fantasie anregt, mit deren Hilfe, vermischt mit ein bisschen Magie, sich sogar schwere Schicksalsschläge verarbeiten lassen und Menschen sich zum Positiven hin ändern können.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

Die FBW wurde 1951 als gutachterliche Einrichtung aller Bundesländer gegründet.Unabhängige Jurys mit jeweils fünf Medienexperten bewerten die Filme innerhalb ihres Genres und zeichnen herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll" und „besonders wertvoll" aus.