• Video zum Film „Das Geheimnis der gestohlenen Maske“
  • Szenenbild aus dem Film „Das Geheimnis der gestohlenen Maske“
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Das Geheimnis der gestohlenen Maske

Demnächst im Kino: 29.10.2026

Das ist schon sehr aufregend, Johanna ist schon 11 Jahre alt, aber ihren Opa hat sie noch nie gesehen. Jetzt hat er sich von Tansania aus auf die weite Reise nach Leipzig begeben, um sie endlich kennenzulernen. Doch zwischen Papa und ihm scheint es einen ungelösten Streit zu geben.

Aber Babu, das heißt Opa auf Kiswahili, ist ein wirklich liebenswerter Eigenbrötler. Er schleppt Johanna als erstes in das Ethnologische Museum in Leipzig. Es wird da aber nicht so langweilig wie sie befürchtet, denn Babu entdeckt dort eine außergewöhnliche Maske, von der er behauptet, sie gehöre seinem Dorf und sei dort vor vielen Jahren gestohlen worden. Er erklärt der Abteilungsleiterin, dass er alles in Bewegung setzen wird, um das zu beweisen und die Maske schließlich nach Hause zurückzuholen. 

Als die Maske kurz darauf aus der Vitrine geraubt wird, ist es sofort Babu, den die Polizei verdächtigt. Johanna setzt alles daran, seine Unschuld zu beweisen und findet Unterstützung im Schulkameraden Anton, dessen Mutter am Diebstahlstag Aufsicht im Museum hatte und deshalb enorme Schwierigkeiten bekommt, denn sie hatte den Einbruch nicht bemerkt. Ihre Nachforschungen stellen die Kinder mit ausgefeilten Methoden an, denn Anton ist ein echter Technik-Nerd und kann von Drohne über Alarmsystem alles Mögliche zusammen basteln. Ein spannendes Katz und Maus Spiel beginnt, bei dem immer wieder neue Verdächtige ins Visier der Kinder genommen werden. 

Es geht aber nicht nur um den Diebstahl der Maske aus dem Museum, sondern wir erfahren auch viel von den Plünderungen der Kulturgegenstände, die von Afrika aus illegal in die ganze Welt gebracht wurden. Da ist die Maske nur ein winziger Teil, der wieder den Weg zurück nach Hause finden könnte.

So spannend die Story einerseits ist, so unnötig ist die ach so witzige Inszenierung des Polizisten Duos. Die beiden sind ganz einfach nur bescheuert, um es deutlich sagen. Das verleidet wirklich den Rest des Films, weil die zwei regelmäßig auftauchen und in peinlichem Herumgestolpere immer das Falsche tun. Der junge Polizist wird von Checker Julian gespielt, der sich gerne Muffins ins Gesicht klatscht. Checkerin Marina spielt übrigens auch mit, sie ist die Lehrerin von Johanna und Anton und versucht sich mit coolen Sprüchen bei den Schülern und dem Publikum anzubiedern: „Jetzt mal real Talk - ihr kriegt Minus Aura - voll addicted….“ und ähnliches mehr. Schade, denn auch das ist total überflüssig und läuft dem Ernst der guten Geschichte und der Spannung leider ziemlich entgegen. Sich so an die Zuschauenden ranschmeißen, das muss echt nicht sein!