Die Schatzsuche im Blaumeisental
Demnächst im Kino: 26.03.2026
Endlich Ferien! Lucie freut sich sehr, endlich ihre Mutter besuchen zu können. Denn die hält sich gerade auf dem Land auf und arbeitet als Archäologin nahe ihres Heimatdorfs daran, eine alte Burgruine zu erforschen. Kaum angekommen, muss Lucie sich jedoch erst einmal um ein verletztes Dachsjunges kümmern. Und dann ist da noch die Sache mit dem Mühlenbrand.

Früher lebte Lucies Mutter mit ihren Eltern in der alten Mühle. Doch dann wurde diese bei einem Brand zerstört – und Lucies Großvater verschwand kurz danach. Noch immer lasten die Erinnerungen schwer auf Lucies Mutter. Je mehr Lucie über die Geschichte der Burgruine erfährt, die während des Zweiten Weltkriegs ebenfalls niedergebrannt wurde, desto mehr Verbindungen tun sich zu ihrer eigenen Familiengeschichte auf.
Keine Sorge: Alleine ist Lucie im Laufe ihres Abenteuers nie! Unterstützt wird sie schon bald von dem etwas älteren Yann. Außerdem sind stets allerlei Tiere um sie herum, von einer frechen Gans über den treuen flauschigen Hund des Kollegen von Lucies Mutter bis hin zu zwei Blaumeisen und eben dem kleinen Dachs, den Lucie schließlich zu einem alten Mann bringt, den alle nur „Der Zauberer“ nennen und der allein in einem alten Wohnwagen im Wald lebt.
Es ist eine großartige Welt, die dieser Trickfilm eröffnet. Überall gibt es etwas zu entdecken: Unterschiedlichste Tiere streifen durch die Natur und über allem liegt die wunderbar-warme Stimmung eines tollen Sommers. Besondere daran ist vor allem, wie der Film gemacht wurde. Denn alles, was du siehst, wurde mit Hand ausgeschnitten, zusammengesetzt und dann animiert – man nennt dies auch Legetrick. Aus diesen unzähligen Ausschnitten ist dieser schöne Film entstanden, in dem es um ganz unterschiedliche Schätze aus der Vergangenheit geht. Nur Schätze aus Gold gibt es hier nicht. Was Lucie findet, ist viel mehr wert.





