• Video zum Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“
  • Szenenbild aus dem Film „Meine Wunderkammern“

Meine Wunderkammern

Neu auf Homevideo

Immer mehr Kinder verschwinden in ihre eigene Welt. Und nicht nur Kinder, sondern auch zahlreiche Meerschweinchen. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Wissenschaft sind ratlos. Selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist alarmiert. Was ist geschehen? Die elfjährige Reporterin Dorothea will der Sache auf den Grund gehen.

Genau genommen sind es vier Kinder, und zwar Wisdom, Elias, Roya und Joline. Sie haben eines gemeinsam: Sie sind anders und passen nicht in unsere Gesellschaft, wo alle funktionieren müssen. Deshalb haben sie sich in eine eigene Welt, eben in ihre Wunderkammern, zurückgezogen. Wisdom zum Beispiel, dessen Eltern aus Kamerun stammen, möchte nicht ständig hören, dass er „als Ausländer so gut deutsch spricht“. Und er will seine Wutanfälle in den Griff bekommen. Er träumt davon, eines Tages das Land seiner Vorfahren zu besuchen. Elias ist Autist und deshalb sehr zurückgezogen. Er sammelt Ventilatoren und unterhält sich am liebsten mit seiner Sprachbox. In seiner Wunderkammerwelt gibt es Katzenmenschen, Meerschweinchen und keine Schule.

Roya kommt aus Iran. Zusammen mit ihren Eltern ist sie übers Meer nach Deutschland geflohen. Sie wäre so gern eine Meerjungfrau, die keine Angst vor dem Wasser und dem Kentern eines Bootes hätte. Auch Joline ist besonders. Sie will nicht erwachsen werden. In ihrer Welt könnte sie ewig spielen, am liebsten Verstecken.

„Meine Wunderkammern“ ist ein bunter, flotter Filmmix. Es ist ein Dokumentarfilm, denn die vier Kinder gibt es wirklich. Sie erzählen von ihren realen Sorgen und Problemen. Sie fühlen sich oft ausgegrenzt, werden gemobbt und können nicht immer den Anforderungen in der Schule genügen. Aber viele Szenen in diesem Film sind ausgedacht, wie in einem Spielfilm. Diese handeln meist von den Träumen und Wünschen der Kinder. Und dann gibt es noch viele witzige Zeichnungen, die als Animationen durchs Bild flimmern, und viel Musik. Die Regisseurin Susanne Kim hat diesen Film zusammen mit den Kindern entwickelt und mit ihnen auch die Lieder geschrieben. In einem ihrer Lieder heißt es: „Du bist nicht komisch oder anders, du bist einzigartig, zeig das!“. Und das ist auch die Botschaft dieses chaotisch-bunten Dokumentarfilms.