• Video zum Film „Petite Maman - als wir Kinder waren“
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Petite Maman - als wir Kinder waren

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Was wisst ihr wirklich über eure Eltern, vor allem wie sie selbst als Kind waren, was sie damals bewegt hat, wie sie gespielt haben, was sie fühlten und dachten? Manchmal sind es Gegenstände, Fotos, Zeichnungen oder Briefe, durch die Erinnerungen an die Kindheit wieder lebendig werden. So ergeht es auch Marion, der Mutter der achtjährigen Nelly.

Nellys Großmutter ist gerade gestorben und nun muss ihr altes Haus auf dem Land ausgeräumt werden. Für die Mutter Marion, die dort aufgewachsen ist, sind diese Erinnerungen überwältigend. Sie reist ab, um in ihrer Trauer allein zu sein; der Vater und die achtjährige Tochter bleiben zurück. Im nahen Wald entdeckt Nelly ein Baumhaus. Gebaut wird es gerade von einem gleichaltrigen Mädchen. Nach einem heftigen Gewitterschauer freunden sich die beiden Mädchen an. Ohne groß miteinander zu reden, verbringen sie in den nächsten Tagen jede freie Minute miteinander. Nelly wundert sich nur, dass die Freundin Marion heißt. So heißt doch auch ihre Mutter! Die Mutter ihrer neuen Freundin ist wiederum gehbehindert – komisch: Nellys verstorbene Großmutter war es auch. Die gemeinsame Zeit mit Marion regt Nelly an, mehr über ihre Eltern in Erfahrung zu bringen. Was waren deren Sorgen und Ängste, als sie noch Kinder waren?

Wie in einem Märchen sind bei diesem Film die Gesetze von Raum und Zeit außer Kraft gesetzt. Auch die Grenzen zwischen der Wirklichkeit und der Fantasie verschwimmen. Damit der Film seine bezaubernde Wirkung voll entfalten kann, wurde jede Szene bis in kleinste Kleinigkeiten genau geplant. Eine große Kunst ist es, dass man diese Anstrengung gar nicht bemerkt. Bunte Herbstfarben erstrahlen und lassen dich einfach nur Staunen. Die Geschichte ist von der Regisseurin Céline Sciamma, die schon den tollen Film Tomboy gedreht hat. Sie hat ihn so angelegt, dass Eltern und Kinder miteinander ins Gespräch kommen. Es lohnt sich also, diesen Film in der Familie zu schauen.