Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Billy Elliot - I Will Dance

Eine „echter Mann“ geht boxen, meinen Billys Vater und sein Bruder Tony. Dann gerät der 11-Jährige während der wöchentlichen Boxstunde in den Ballettunterricht nebenan; schon bald ist Feuer und Flamme für diesen Sport. Doch die neue Leidenschaft muss Billy zuhause geheim halten. Ob der talentierte Jungtänzer wohl am Ende seinen Weg geht?

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Ab 11 FSK 6 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

Quelle: G+J Entertainment Media / © Universal Pictures

Unternehmt eine Zeitreise in eine kleine Bergarbeitersiedlung in Nordengland: In den 80er Jahren hatten die Menschen dort ganz schön hart zu kämpfen, weil die Regierung die Schließung der Zechen entschieden hat. Die meisten Männer der Ortschaft Durham haben nichts anderes gelernt als Zechenarbeit. Was sollten sie nun tun, um ihr Geld zu verdienen? Also protestieren die Männer dort lautstark und haben einen Bergarbeiterstreik organisiert – an dem auch Billys Vater und sein großer Bruder Tony sich aktiv beteiligen.

So ist es schon eine ziemlich raue Männerwelt, in der Billy aufwächst. Und was typisch männlich – und somit gut für einen Jungen ist – steht felsenfest. Viel Zeit, sich Billys Entwicklung genau anzuschauen, haben Bruder und Vater verständlicherweise gerade eh nicht. Alles wäre sicherlich leichter, wenn Billys Mutter noch leben würde - die hatte früher sein musisches Talent erkannt. Billy beschließt also, besser zu schummeln und daheim nichts zu erzählen, als er die Boxhandschuhe gegen Ballettschuhe tauscht. Aber Lügen haben bekanntlich kurze Beine und Billy wird von seinem Dad ertappt – und das gibt natürlich höllisch Ärger. „Alle Ballett-Tänzer seien schwul“ und solchen Blödsinn muss sich Billy anhören. Doch mit Hilfe seiner wunderbaren Lehrerin, Frau Wilkinson, die fest an sein Talent glaubt und ihn immer unterstützt, macht Billy weiter. Ob er auch seinen Vater von seinem Talent überzeugen kann?

Wir fiebern heftig mit diesem Jungen mit, der trotz der Vorurteile in seiner Umgebung seinen Weg geht. Der Hauptdarsteller Jamie Bell spielt Billy ganz natürlich und eindrucksvoll. Außerdem hatte Jamie schon von klein auf Ballettunterricht - und deshalb tanzt er auch ganz wundervoll! Spannend ist auch der Einblick in die Lebenssituation hart arbeitender Menschen, die Angst um ihre Zukunft haben und bereit sind, gegen die Ungerechtigkeit der Politik zu kämpfen. Trotz der ernsten Probleme, die der Film zeigt, gibt es viele witzige Situationen und eine Leichtigkeit, die dir viel Spaß machen wird.

Credits

Titel: Billy Elliot - I Will Dance
Originaltitel: Billy Elliot
DVD-Start: 07.07.2011
Genre: Sportfilm, Drama
Land: Großbritannien
Jahr: 2000
Regie: Stephen Daldry
Darsteller:
Name Figur
Jamie Bell Billy Elliot
Julie Walters Mrs. Wilkinson
Gary Lewis Billys Vater
Jamie Draven Tony
Länge: 106
Farbe: Farbe
Altersempfehlung: 11
FSK: FSK 6

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+++Filmkommentar+++

Elterninfo

Der britische Kino-Kassenschlager "Billy Elliot – I will Dance" ist längst auch hierzulande ein großer Erfolg. Die liebevoll erzählte Geschichte eines unkonventionellen Jungen auf dem Weg zum Ruhm, ist ganz auf ihren Hauptdarsteller Jamie Bell zugeschnitten. Man merkt dem großartigen jungen Tänzer an, dass viel eigene Erfahrung in seiner überzeugenden Darstellung liegt. "Billy Elliot ..." hat all das, was britische Filme mit ihren engagierten Sozialdramen auch hierzulande so beliebt macht: Viel Mitgefühl für den Lebenskampf der "kleinen Leute" und einen umwerfenden Mutterwitz.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/kinofenster/KF_Banner_Alemanya_180x150_.jpgWeitere Informationen zu diesem Film finden Eltern und Pädagogen auf kinofenster.de. Das Online-Portal für Filmbildung bietet Filmbesprechungen, Hintergrundinformationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, News, Termine, Veranstaltungen, Adressen und Links für die schulische und außerschulische Filmarbeit.

 

Dieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDie FBW wurde 1951 als gutachterliche Einrichtung aller Bundesländer gegründet. Unabhängige Jurys mit jeweils fünf Medienexperten bewerten die Filme innerhalb ihres Genres und zeichnen herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll" 
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