Quelle: G+J Entertainment Media / © WVG Medien

Christmas Classics Box

Ein kleiner Rentierjunge wird ausgelacht, weil er eine leuchtend rote Nase hat. Rudolph heißt er und er beweist allen, was Tolles in ihm steckt. Immerhin rettet er Weihnachten. Das schafft nicht jeder. – Frosty, so heißt ein Schneemann. Dem fliegt zufällig ein Zauberhut auf den Kopf und Frosty ist lebendig. Viel Spaß in der Winter-Weihnachtswelt!

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Beschreibung

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Donner, das Leitrentier des Weihnachtsmannschlittens, wird Vater. Rudolph, so nennt er seinen Sohn, doch der hat einen kleinen Schönheitsfehler: seine Nase leuchtet rot. Weil ihn deshalb alle auslachen, läuft Rudolph mit Elfenjunge Hermann von Zuhause weg. Der will nämlich viel lieber Zahnarzt werden, als Spielzeuge bauen. Zum Glück sind sie rechtzeitig zurück, um dem Weihnachtsmann zu helfen. Im starken Schneesturm ist Rudolph mit seiner roten Nase der einzige, der den  Weg finden kann.

Freust du dich zu Weihnachten auch immer auf die Geschichte von Rudolph mit der roten Nase? Du kennst sie noch gar nicht? Dann lohnt sich dieser Musikfilm für dich und deine Familie auf jeden Fall. Vor vielen, vielen Jahren sind die Puppen für diesen Trickfilm gebaut worden. Im Winterwald erlebst du Schneeungeheuer, sprechende Tiere und Spielzeuge, also eine richtige Weihnachtswelt.

Mit der zweiten DVD aus dieser Christmas Classic Box kannst du Frosty kennenlernen. Vielleicht kennen ihn deine Eltern aus der Zeit, als sie Kinder waren. Aus dem Schneemannbild für eine amerikanische Postkarte und einem Lied ist ein ganzer Zeichentrickfilm entstanden. Toll ist, wie Frosty durch einen Zauberhut lebendig wird. Erst macht er sich per Zug auf die Reise zum Nordpol, damit er nicht schmilzt. Im zweiten Film muss Frosty aufpassen, dass Fabrikant Twitchell mit seiner Schneebeseitigungsmaschine ihn nicht „auffrisst“. Wenn du alte Trickfilme und Lieder auch in Englisch magst, dann freu dich mit dem freundlichen Schneemann über eine zauberhafte Winterwelt.

Credits

Titel: Christmas Classics Box
DVD-Start: 26.10.2012
Genre: Dokumentation
Land: USA
Jahr: 1964
Regie: Larry Roemer / Jules Bass, Arthur Rankin jr./Bill Melendez, Evert Brown
Länge: 118
Farbe: Farbe
Altersempfehlung: 5
FSK: FSK 0

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Elterninfo

Frosty der Schneemann

Frosty ist ein ganz besonderer Schneemann, denn Kinder haben ihn aus dem ersten Schnee zu Weihnachten gebaut. Als durch Zufall der Zauberhut von Professor Hinkler auf Frostys Kopf landet, wird der Schneemann lebendig. Gemeinsam mit den Kindern zieht er singend in die Stadt, um per Zug zum Nordpol zu reisen, denn nur dort ist Frosty sicher und wird nicht schmilzen. Professor Hinkler folgt Frosty und seiner Freundin Karen, denn er will unbedingt seinen Zauberhut zurück. Mit Hilfe der Waldtiere bestehen die Freunde manche Gefahren und der Weihnachtsmann hilft ihnen schließlich, den Professor los zu werden. Frosty sagt Lebewohl zu Karen und ganz sicher ist: Als Schneemann aus Weihnachtsschnee wird er von der ersten Brise eines Dezemberwindes wieder zum Leben erweckt und zurückkehren.

Dieser Ende der 60er Jahre für das US-Fernsehen produzierte erste Film über Frosty ist rund dreißig Jahre später noch einmal vollständig restauriert worden. In der Animation werden Figuren vor gezeichneten Hintergründen präsentiert. Wie das Bonusmaterial "verrät", war die Leitlinie für die Zeichner, das Design damaliger Weihnachtspostkarten nach zu empfinden. Verbunden war damit auch der Ehrgeiz, erkennbar andere Figuren zu schaffen, als sie in den Disney-Studios entstanden. Den Verlauf der Filmgeschichte gibt in diesem Falle das amerikanische Lied "Frosty the Snowman" (1951 Steve Nelson, Jack Rollins) vor. Freundschaft und die Faszination, dass sich Wünsche erfüllen, wenn man nur fest daran glaubt, sind darin die Hauptthemen. So findet Frosty im Mädchen Karen eine beste Freundin, die in der Auseinandersetzung mit dem Widersacher Professor Hinkler Mut beweist. Kinder finden in Karen viele Ansatzpunkte zur Identifikation. Ein Erzähler führt durch die Handlung, die bereits für die Jüngsten nachvollziehbar ist. Entspannungsphasen bietet ihnen dieser Klassiker der amerikanischen Animationsfilme in seinen Szenen mit Originalliedern. Durch seine Schlichtheit und Überschaubarkeit hebt er sich deutlich von vielen aktuellen Computeranimationen ab, wirkt zeitlos und bietet der ganzen Familie Vergnügen.

Rudolph mit der roten Nase

Dieser Puppenanimationsfilm ist die zweite Verfilmung des Gedichtes von Robert L. May (1930) - entstanden auch in Anlehnung an den Erfolgssong von May’s Schwager Johnny Marks (1949) – der für das Weihnachtsprogramm im US-Fernsehen produziert wurde. Ausgestattet mit liebenswert einfach gestalteten Puppen sowie Liedern im englischen Original, lädt dieser Klassiker zu einer filmischen Zeitreise ein. Schneeungeheuer, die Weihnachten hassen, sprechende Tiere, die dem Weihnachtsmann zur Seite stehen und misslungene Spielzeuge, die auf ein liebendes Kinderherz hoffen. In dieser Fantasiewelt gehen das mutige Rentierjunge Rudolph und sein Freund beispielhaft ihren Weg, ganz im Vertrauen auf ihre Bestimmung und ihre eigene Kraft. Die Puppen wurden in einer modellierten Winterwelt in Einzelaufnahmen (Stop Motion) animiert. Die Bildmontage der Szenen ist thematisch mit Liedern untermalt, so dass für die Jüngsten Zeit zum Betrachten und Entspannen ist. Bei Erwachsenen weckt die Musik Kindheitserinnerungen; Kindern von heute gefallen die eingängigen Melodien und der Erfolg Rudolphs, der trotz seines angeblichen Makels zum Helden wird.