Quelle: G+J Entertainment Media / © Wild Bunch (Central)  
Der kleine Nick macht Ferien (Quelle: G+J Entertainment Media / © Wild Bunch (Central))

Der kleine Nick macht Ferien

Endlich geht es in die Ferien! Der kleine Nick freut sich gewaltig, denn diesmal fährt seine Familie ans Meer. Als sie nach einer völlig chaotischen Hinfahrt in ihrem Hotel angekommen sind, ist Nick restlos begeistert. Schnell findet er Freunde am Strand. Einige sind etwas schräg, aber alle sind supernett und sie haben zusammen viel Spaß.

Unsere Bewertung

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Eure Bewertung (11)

  • 4.5 von 5 Klappen
Ab 8 FSK 0 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

Quelle: G+J Entertainment Media / © Wild Bunch (Central)

Alles scheint perfekt – bis Nicks Vater einen alten Jugendfreund und dessen Familie trifft. Mit Isabelle, der äußerst unheimlichen Tochter, versteht Nick sich überhaupt nicht. Und als es dann auch noch zu einem Missverständnis kommt, versucht er mit allen Mitteln, Isabelle und ihre Familie wieder loszuwerden...

Der flotte, bunte und liebevoll gestaltete Postkarten-Vorspann ist beispielhaft für die Bilder, Stimmung und Qualität des gesamten Films – hier waren in jedem Bereich echte Könner am Werk! Der Film platzt geradezu vor tollen Ideen und unzähligen kleinen und großen Gags. Und er ist vollgepackt mit vielen lustigen Nebenfiguren. Sowohl die sympathischen Kinderdarsteller als auch die Erwachsenen – darunter viele bekannte französische Schauspieler – begeistern mit ihrer Spielfreude und sind bis in die kleinsten Nebenrollen fantastisch besetzt. Auch der Kameramann wusste genau, was er tat: Die einfallsreichen Bilder sind – passend zum „Ferien am Meer“-Thema – in warmes Licht und knallbunte Farben getaucht. Die Figuren und ihre Handlungen sind übertrieben dargestellt, aber diese Übertreibungen funktionieren hervorragend. Durch sie entsteht sehr viel Witz, aber trotzdem nimmt man die Figuren noch ernst und verfolgt gespannt, was sie so alles treiben.

Die abwechslungsreiche und oft fetzige Filmmusik ist an die Musik der sechziger Jahre angelehnt. So wie diese aufwendige, charmante und unglaublich temporeiche Kinderbuchverfilmung auch insgesamt eine liebevoll verklärende Erinnerung an die sechziger Jahre und das damalige Leben ist. Und nebenbei wird man dezent daran erinnert, dass der erste Eindruck auch täuschen kann! Die schönste Komödie seit langem und sicherlich ein Film zum mehrmals gucken – so machen Ferien Spaß, und zwar nicht nur dem kleinen Nick!

Credits

Titel: Der kleine Nick macht Ferien
Originaltitel: Les vacances du petit Nicolas
DVD-Start: 13.03.2015
Genre: Komödie, Kinderbuchverfilmung
Land: Frankreich
Jahr: 2014
Regie: Laurent Tirard
Darsteller:
Name Figur
Mathéo Boisselier Der kleine Nick
Kad Merad Nicks Vater
Valérie Lemercier Nicks Mutter
Dominique Lavanant Nicks Oma
Bouli Lanners Monsieur Bernique
Länge: 97
Farbe: Farbe
Seitenverhältnis: 1,85: 1
Altersempfehlung: 8
FSK: FSK 0

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Bewertung
+++Filmkommentar+++

Extras

Nach „Der kleine Nick“ aus dem Jahr 2009 ist dies die zweite Realverfilmung der Bestseller-Kinderbücher des legendären Autors René Goscinny (u.a. Autor von Asterix und Obelix) und des fast ebenso bekannten Zeichners Jean-Jacques Sempé. Ihre Ursprünge hat die beliebte Kinderbuchreihe in humorvollen Zeichnungen von Sempé, die wöchentlich in der belgischen Zeitung "Le Moustique" erschienen. Daraus entwickelte sich dann in Zusammenarbeit mit Goscinny 1960 das erste Kinderbuch "Le petit Nicolas" (auf Deutsch dann 1974 als "Der kleine Nick" herausgebracht). 1962 erschien der erste Nachfolger der noch bis 1964 laufenden Kinderbuchreihe: "Les vacances du Petit Nicolas" ("Der kleine Nick und die Ferien", 1976).

Inspiriert durch „Die Ferien des Monsieur Hulot“ von Jaques Tati aus dem Jahr 1953, erzählt Regisseur Laurent Tirard erneut vom kleinen Nick und seinen zahlreichen Abenteuern, die dieses Mal allerdings nicht auf einem einzelnen Buch basieren, sondern auf den Elementen verschiedener Geschichten und Bücher, die diese zweite Verfilmung kunstvoll verknüpft.

Elterninfo

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/kinofenster/KF_Banner_Knerten_180x150_2.jpgWeitere Informationen zu diesem Film finden Eltern und Pädagogen auf kinofenster.de. Das Online-Portal für Filmbildung bietet Filmbesprechungen, Hintergrundinformationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, News, Termine, Veranstaltungen, Adressen und Links für die schulische und außerschulische Filmarbeit.

 

Dieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDie FBW wurde 1951 als gutachterliche Einrichtung aller Bundesländer gegründet. Unabhängige Jurys mit jeweils fünf Medienexperten bewerten die Filme innerhalb ihres Genres und zeichnen herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll" 
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