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Die fabelhafte Reise der Marona

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Eine Hündin läuft auf die Straße. Ein Auto kann nicht mehr rechtzeitig bremsen. Als sie stirbt, sieht sie ihr Leben noch einmal an sich vorbeiziehen. Sie erinnert sich, an die warme Zunge, mit der sie von ihrer Mutter immer abgeleckt wurde. Und an den Tag, an dem sie von ihrer Mutter getrennt wurde und an dem ihre Reise begann.

Der Seiltänzer Manole wird ihr erstes Herrchen und ein guter Freund. Außerdem ist er der erste, der ihr einen Namen gibt: Ana. Bei Manole fühlt Ana sich richtig wohl. Doch bei ihm kann sie nicht bleiben. Sie findet andere Menschen, die sich eine Zeitlang um sie kümmern. Sie bekommt andere Namen, wird mal gut und mal schlecht behandelt. Ana macht sich viele Gedanken über die seltsamen Menschen, die ihrem Glück hinterherjagen und gar nicht merken, was gerade im Moment wirklich wichtig ist.

Einen Film, der mit dem Tod beginnt – wer will das sehen? Glaubt uns, ihr solltet es wagen und diesem wunderbaren, tollen, großartigen Trickfilm eine Chance geben! Zum einen, weil der Film zwar traurig beginnt, aber nicht traurig machen will. Er erzählt vielmehr über das Leben und hebt hervor, was darin glücklich macht. Und nein, Geld ist das nicht. Auch nicht der Traum von einer Karriere. Träume, die überhaupt nicht in Erfüllung gehen können, sind es schon gar nicht. Glück bedeutet, von jemandem geliebt zu werden, so wie man ist. Sich geborgen zu fühlen. Ein Zuhause zu haben. Einen Namen zu haben. Ganz leichtfüßig erzählt dieser kleine Film von großen Lebensweisheiten. Vieles muss man nicht erklären. Man spürt es einfach.

Und besonders bemerkenswert ist auch, wie dieser Film gemacht ist. Die Zeichentrickanimation versucht erst gar nicht, echte Bewegungen nachzuahmen oder eine echte Welt abzubilden. Nein, hier fließen die Bilder und Striche ineinander, hier lösen sich Bilder auf, verschwimmen, werden zu etwas Neuem. „Die fabelhafte Reise der Marona‟ ist ein fabelhafter Trickfilm, der zeigt, was bei Animationen alles möglich ist. So etwas sieht man viel zu selten. Auf dem Kinderfilmfestival Lucas in Frankfurt am Main wurde der Film im Jahr 2020 deshalb auch zu Recht in der Reihe „8+‟ mit dem Preis für den besten Langfilm ausgezeichnet.