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  • Szenenbild aus dem Film „Minions & Monster“
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Minions & Monster

Demnächst im Kino: 01.07.2026

Ein neuer Stamm der Minions ist auch dieses Mal – na klar! – auf der Suche nach einem Bösewicht, dem die Gruppe dienen kann. Aber immer dann, wenn die kleinen, gelben Chaoten einen Schurken gefunden haben, läuft etwas mächtig schief. Einzig James stört das wenig. Warum? Weil er sich viel lieber Geschichten ausdenkt und sie zeichnet.

Als es die Truppe nach Los Angeles bzw. Hollywood verschlägt, dorthin, wo das Herz der amerikanischen Filmindustrie schlägt, ist der kreative James genau am richtigen Ort. Im Handumdrehen wird er zu einem weltberühmten Star. Ebenso schnell ist es mit dem Ruhm allerdings wieder vorbei. Um das Kino noch einmal zu erobern, heckt er mit seinen Freunden Henry und Ed schließlich den ultimativen Plan aus: Gemeinsam wollen sie einen Monsterfilm drehen, der das Publikum von den Sitzen reißt. Was man dafür braucht? Natürlich ein supergefährliches Ungeheuer! Wie praktisch, dass sie ein magisches Buch bei sich haben, mit dem man ein Monster herbeizaubern kann.

Ging es in Minions in das England der 1960er-Jahre und in Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss in die Disko-Ära der 1970er-Jahre, ist im dritten Soloabenteuer der gelben Wirbelwinde das Hollywood-Kino der 1920er-Jahre an der Reihe. Die damals stattfindenden Veränderungen in der Filmindustrie finden sich, teilweise hübsch eingebaut, in der Geschichte wieder. Zu Stars werden James und Co in der Zeit des Stummfilms, die für ihren Slapstick-Humor bekannt ist. Wie passend! Denn auch die Minions sind ja vor allem wegen ihrer Missgeschicke und chaotischen Aktionen so witzig. Als dann jedoch der Tonfilm seinen Siegeszug feiert, man die Schauspieler*innen also hören kann, will plötzlich niemand mehr die gelben Wichte sehen. Zu unverständlich ist für die Zuschauer*innen ihr aus verschiedenen Sprachen zusammengesetztes Gebrabbel!

Anspielungen auf die Filmgeschichte und wichtige Kinowerke gibt es in fast jeder Szene. Selbst Expert*innen dürften aber Schwierigkeiten haben, alle Hinweise zu entdecken. Wie in den anderen Minions-Filmen auch jagt die Handlung nämlich mit einem irren Tempo voran. Was erzählt wird, ist dabei offenbar nicht so wichtig. Hauptsache, es wird bunt, laut und lustig. Spätestens in der zweiten Hälfte, wenn die Monster auftauchen, strengt das Durcheinander allerdings auch an. Wieder einmal wirkt ein Abenteuer mit den gelben Chaoten weniger wie ein Film mit einer richtigen Geschichte, sondern mehr wie eine auf 90 Minuten aufgeblasene Sketcheinlage.