• Video zum Film „Mira“
  • Szenenbild aus dem Film „Mira“
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Mira

Demnächst im Kino: 08.10.2026

Mira ist elf. Aber nicht mehr lange. In sieben Tagen wird sie 12. Und dann ist sie ja schon fast eine Jugendliche. Mira findet das seltsam. So alt fühlt sie sich noch gar nicht. Sie spielt schließlich noch sehr gerne, während ihre beste Freundin Naja seit einiger Zeit das Schminken entdeckt hat.

Naja findet Beate toll, die auf ihren Insta-Videos zeigt, wie man sich hübsch macht und sich besondere Zöpfe flechtet. Außerdem erzählt Beate viel über Liebe. Mira kann damit allerdings nichts anfangen. Umso schlimmer, als ausgerechnet Beate dann plötzlich als neue Mitschülerin in Miras Klasse auftaucht. Und sich dann auch noch auf Miras Platz neben Naja setzen darf! Muss Mira sich jetzt ändern, um den Anschluss nicht zu verlieren? Wenn sie sich verlieben würde, könnte sie bei Beates Liebes-Club mitmachen. Aber sich geplant zu verlieben, das ist gar nicht so einfach. Wie wäre es mit Louis, Miras bestem Freund?

Du ahnst es schon: Was Mira hier vorhat, kann nicht gutgehen. Gefühle funktionieren nicht auf Knopfdruck. Und wenn man etwas zu erzwingen versucht, dann geht eher etwas kaputt. Aber gleichzeitig ist ja auch verständlich, dass Mira keine Außenseiterin sein möchte. Kurzum: Es ist kompliziert. Und es wird noch komplizierter. Und das Schöne daran: Dieser Film erzählt darüber mit ganz viel Witz und einer großen Zuneigung für Mira. Man kann mit Mira leiden und mit ihr lachen. Manchmal werden auch Animationen über das Bild gelegt, die einen Einblick in Miras Gefühlswelt geben.

Spannend ist ohnehin ein Vergleich mit der Comicreihe, auf der dieser Film beruht. Die Figuren in diesem sind nämlich stark vereinfacht und ein bisschen überdreht gezeichnet und gerade dadurch lustig. Im Film dagegen wirken die Figuren ganz echt. „Mira“ erzählt mit Humor, aber trotzdem ernsthaft. Er wird nie zum Klamauk, nie unnötig hektisch, sondern bleibt ganz nah bei Mira. Das ist wirklich toll. Ja, so fühlt sich das an, wenn das Leben plötzlich seltsam geworden ist und wenn man nicht so richtig weiß, wo man hin gehört. Aber einfach machen, was alle andere machen (oder meinen, machen zu müssen), das kann es ja wohl auch nicht sein – und das merkt auch Mira.