Monster Mia
Demnächst im Kino: 15.10.2026
In Liliental ist man stolz darauf, seit 500 Jahren monsterfrei zu sein. Alle sind sich einig: Es gibt keine Monster mehr. Alle? Fast alle, denn Schülerin Mia glaubt fest daran, dass Monster noch immer existieren. Als sie es mit der Monsterforschung zu weit treibt, fliegt sie von der Schule und wird an die Finsterwald Academy verwiesen.

Neue Schule, neues Glück: Denn die Finsterwald Academy entpuppt sich als Schule für Monster. Mia kann ihr Glück kaum fassen – endlich kann sie den Menschen beweisen, dass sie recht hatte. Allerdings mögen die Monster wiederum keine Menschen, und so muss Mia sich fortan selbst als Monster ausgeben und sich allerlei Tricks ausdenken, um nicht entdeckt zu werden. Bis sie hinter die finsteren Pläne von Schulleiter Van Vlad kommt, der alle Menschen in Monster verwandeln will.
Auch wenn dir Monster nicht geheuer sind, in „Monster Mia“ macht Gruseln vor allem Spaß: Denn die Monster sind zwar schaurig gestaltet, aber gleichzeitig freundlich und lustig, so dass du dich gar nicht richtig gruseln musst. Vor allem aber zeigt dir der Film, wie Monster auf die Menschenwelt blicken: Sie haben nämlich selber große Angst vor den Menschen und ihren Gewohnheiten; sie ekeln sich vor Muffins und finden Konfetti furchterregend. Dieser Wechsel der Perspektive macht deutlich, dass du Vorurteile hinterfragen und andere Lebensformen und Kulturen immer erst einmal kennenlernen solltest, bevor du dir ein Urteil über sie machst. Außerdem geht es im Film um Freundschaft, Anderssein und Fantasie.

„Monster Mia“ sieht leider aus wie viele andere Animationsfilme: Die Figuren haben riesige Augen und alles ist knallbunt. Gelungen aber ist die Idee, Mias Gefühle mit kleinen gekritzelten Symbolen um ihren Kopf herum schwirren zu lassen – so weißt du immer sofort, wie Mia sich in einer Situation fühlt. Viele kleine Details und Hinweise auf Filmklassiker machen den Film zusätzlich interessant für ältere Kinder oder auch Erwachsene.





