Quelle: G+J Entertainment Media / © Farbfilm (24 Bilder)  
Anne liebt Philipp (Quelle: G+J Entertainment Media / © Farbfilm (24 Bilder))

Anne liebt Philipp

Kennst du das auch: Liebesbriefe im Schulranzen, lange Küsse beim Flaschendrehen, Händchenhalten in der Pause? Das Liebesleben in Annes Klasse ist echt lebendig, vor allem als die 10-Jährige mit Rivalin Ellen um die Gunst des neuen Mitschülers buhlt. Eine Liebesgeschichte um Zickenkrieg und Rache, aber auch Freundschaft und Versöhnung.

Unsere Bewertung

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Eure Bewertung (133)

  • 4.5 von 5 Klappen
Ab 8 FSK 6 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

Quelle: G+J Entertainment Media / © Farbfilm (24 Bilder)

„Ich hasse es, wenn alle über die Liebe reden“, meint die eigenwillige Anne aus einer 5. Klasse, in der sich schon eine ganze Menge ums andere Geschlecht dreht. Alle Jungs sind in die hochnäsige Ellen verknallt, die mit ihrer Stupsnase und ihren blonden Haaren als Shampoo-Modell im Fernsehen zu sehen ist. Das ist Anne ziemlich egal – bis sie Phillip kennen lernt, der neu in die Nachbarschaft zieht und in ihre Klasse kommt. Jetzt geht´s los mit Herzklopfen und Kribbeln im Bauch. Aber hat sie eine Chance gegen Ellen, die schon heftig mit Phillip flirtet?

Um Nebenbuhlerin Ellen das Wasser abzugraben, heckt Anne mit ihrer besten Freundin Beate einen Plan aus. Völlig unnötig, denn Phillip hat eh schon ein Auge auf die sympathische Anne geworfen. Doch Anne kocht vor Eifersucht, macht etwas wirklich Gemeines und sagt sogar ihrer Freundin schreckliche Dinge. „Jeder macht Fehler“, meint Annes Mutter, „es kommt drauf an, was man danach macht“. Ob Anne die Menschen, die sie verletzt hat, wieder für sich gewinnen kann?

Diese Geschichte um die Wirren der erste Liebe und um Fehler, die sich in den meisten Fällen wieder gut machen lassen, entstand nach einem bekannten norwegischen Kinderbuch von Vigdis Hjorth. Nicht nur die Story, vor allem auch die schauspielerisch talentierte Hauptdarstellerin mit ihrer frischen Ausstrahlung und dem wunderbar verschmitztem Lächeln überzeugt. Übrigens steckt in der zarten Liebesromanze auch eine düstere Geistergeschichte: Phillip zieht nämlich in ein Spukhaus, in dem einmal die liebeskranke Helga wohnte und aus dessen Wänden Blut tropft. Bei Annes unheimlichen Gespensterphantasien wird dir vielleicht ein Schauer den Rücken laufen, aber wenig später wirst du sicher wieder lachen und mit Anne mitfiebern können.

Credits

Titel: Anne liebt Philipp
Originaltitel: Jorgen + Anne= sant
Kino-Start: 12.01.2012
DVD-Start: 19.07.2012
Genre: Komödie, Liebesfilm, Kinderbuchverfilmung
Land: Norwegen/ Deutschland
Jahr: 2011
Regie: Anne Sewitsky
Darsteller:
Name Figur
Maria Annette Tandero Berglyd Anne
Otto Garli Phillip
Aurora Bach Rodal Beate
Vilde Fredriksen Verlo Ellen
Länge: 83
Farbe: Farbe
Altersempfehlung: 8
FSK: FSK 6

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Bewertung
+++Filmkommentar+++

Elterninfo

Die Verfilmung des norwegischen Kinderbuchklassikers „Jørgen + Anne = sant“ (1984) von Vigdis Hjort ist eine stilistisch zeitgemäße sowie altersgerechte Auseinandersetzung mit dem ersten Verliebtsein und allem was dazu gehört: Eifersüchteleien, Rachepläne, Aufkündigung von Freundschaften und Versöhnungen, – all das wird aus Annes Perspektive erzählt und durch die exzellenten Hauptdarsteller lebensnah und nachvollziehbar vermittelt. Die eingewobene Spukgeschichte spiegelt die Innenwelt von Anne auf außergewöhnliche Weise wieder. Speziell das junge Publikum hat hier ein zusätzliches Spannungsmoment, das jedoch Nervenstärke voraussetzt. Mit reizvollen filmischen Mitteln greift dieser Spielfilm charakteristische Themen von 10Jährigen auf – die auch für jüngere Kinder interessant sind - und präsentiert sie heiter und spannend zugleich.

Für jüngere und ängstliche Kinder könnten Annes Phantasien um das Spukhaus und das Gespenst Helga vielleicht zu gruselig sein.

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Weitere Informationen zu diesem Film finden Eltern und Pädagogen auf kinofenster.de.

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files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat
„besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

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