Quelle: G+J Entertainment Media / © Studiocanal  
Die Reise der Pinguine (Quelle: G+J Entertainment Media / © Studiocanal)

Die Reise der Pinguine

Bei manchen Tierarten muss man sich eingestehen, dass man eigentlich gar nicht soviel von ihnen weiß; so zum Beispiel auch bei den Kaiserpinguinen. Klar, jeder von uns kennt Pinguine, und viele kennen sicherlich auch den Kaiserpinguin, die größte aller Pinguinarten. Aber selbst Forscher wissen nicht alles über diese faszinierenden Tiere.

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Ab 8 FSK 0 Prädikat besonders wertvoll

Beschreibung

Quelle: G+J Entertainment Media / © Studiocanal

Denn wenn die einige Monate alten Jungtiere selbständig werden und sich mutig in das eiskalte Meer stürzen, verschwinden sie für geschlagene vier Jahre! Niemand weiß, wo sie sich in dieser Zeit herumtreiben. Was jedoch passiert, wenn die erwachsenen Pinguine nach all dieser Zeit an ihren Geburtsort zurückkehren und sich dabei einem fast nicht zu glaubenden Überlebenskampf stellen, ist an Dramatik kaum zu überbieten. Sie kehren zurück, um dieses Mal selbst Nachwuchs zu bekommen und so für neue Mitglieder in der Pinguinkolonie zu sorgen.

Alles beginnt damit, dass die ausgewachsenen Pinguine sich wie durch ein Wunder wieder dort versammeln, wo sie sich vier Jahre zuvor getrennt hatten – am Rande des Polarmeeres. Und genauso wie ihre Eltern es vor ihnen getan haben, begeben sie sich gemeinsam auf eine lange, unglaubliche, aber auch gefährliche Reise...

Unglaublich sind auch die atemberaubenden Bilder dieser spektakulären und zu Recht mit vielen Preisen (sogar dem Oscar!) ausgezeichneten Dokumentation. Sowohl die Bilder, die die fantastische Weite dieser fremden Welt der Antarktis einfangen - und mitten drin die Karawane der Pinguine - als auch die vielen Nahaufnahmen der Tiere sind fesselnd und faszinierend. Bei vielen Aufnahmen fragt man sich, wie die Tierfilmer sie überhaupt drehen konnten, vor allem bei irren Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius! Auch die Musik - von der Sängerin Emilie Simon eigens für den Film komponiert - untermalt perfekt die eindrucksvollen, fesselnden Bilder. Gewöhnungsbedürftig sind höchstens die Erzählerstimmen, die den Tieren Worte in den Mund legen – manchmal sind dies sinnvolle Erklärungen, aber manchmal werden die Tiere auch etwas albern vermenschlicht.

Credits

Titel: Die Reise der Pinguine
Originaltitel: La Marche de l'empereur
DVD-Start: 19.02.2015
Genre: Dokumentation, Tierfilm
Land: Frankreich, USA
Jahr: 2005
Regie: Luc Jacquet
Länge: 80
Farbe: Farbe
Seitenverhältnis: 1,85 : 1
Untertitel: Deutsch
Altersempfehlung: 8
FSK: FSK 0

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Bewertung
+++Filmkommentar+++

Elterninfo

Mehr als ein Jahr drehte Regisseur Luc Jacquet mit seinem Team in der Antarktis. Über diesen Zeitraum haben sie den Jahreszyklus der Kaiserpinguine beobachtet und einen faszinierenden Einblick in die Welt des ewigen Eises festgehalten. Die unendliche Weite der Eislandschaft, die präzise ablaufenden Rituale der Pinguine, ihre liebevolle Fürsorge für den Nachwuchs - das sind überwältigende Einblicke in die Natur.

Der Film vermenschlicht und verniedlicht durch die Erzählerstimmen aus dem Off zwar ab und an die Kaiserpinguine, aber er zeigt in einigen Szenen auch durchaus den gnadenlosen Überlebenskampf in der Natur, so dass Kinder, die besonders empathisch und sensibel auf den Tod von Tieren reagieren, diese Dokumentation auf jeden Fall zusammen mit ihren Eltern schauen sollten.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/kinofenster/KF_Banner_Alemanya_180x150_.jpgWeitere Informationen zu diesem Film finden Eltern und Pädagogen auf kinofenster.de. Das Online-Portal für Filmbildung bietet Filmbesprechungen, Hintergrundinformationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, News, Termine, Veranstaltungen, Adressen und Links für die schulische und außerschulische Filmarbeit.

Dieser Film hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten. Die Begründung finden Sie hier.

files/upload/images/bildmaterial_kooperationen/FBW/Logo FBW.jpgDie FBW wurde 1951 als gutachterliche Einrichtung aller Bundesländer gegründet. Unabhängige Jurys mit jeweils fünf Medienexperten bewerten die Filme innerhalb ihres Genres und zeichnen herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll" 
und „besonders wertvoll" aus.