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G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge

Demnächst im Kino: 19.02.2026

In der von Tieren bewohnten Stadt Vineland hat der Roarball-Sport viele Fans. Auch der Ziegenbock Will begeistert sich von klein auf für das Spiel, das an eine härtere und schnellere Variante von Basketball erinnert. Mit großer Bewunderung verfolgt er die Karriere von Jett Fillmore, dem Superstar der heimischen Vineland Thorns.

Eine eigene Profilaufbahn – das ist Wills größter Traum. Und als Jugendlicher wird dieser unerwartet Wirklichkeit! Der Ziegenbock führt bei einem Spaßduell den Anführer der gegnerischen Lava Court Magmas ein bisschen vor und wird mit der abgefilmten Darbietung zu einem Hit im Internet. Weil es für die Vineland Thorns gerade schlecht läuft, nimmt die Teambesitzerin Will rasch unter Vertrag. Echtes Interesse an seinen Fähigkeiten hat sie jedoch nicht. Profitieren möchte sie allein von seiner plötzlichen Bekanntheit. Zu allem Überfluss kann die schwarze Pantherin Jett mit dem unerfahrenen Neuzugang nichts anfangen und lässt ihn zunächst auf der Bank schmoren. Irgendwann bekommt Will aber die Chance, sich zu beweisen.

Zunächst eine kurze Erklärung zum Titel, der eine doppelte Bedeutung hat: G.O.A.T. ist im Sport die Abkürzung für „Greatest of All Time“, was auf Deutsch „der oder die Größte aller Zeiten“ heißt. Die Fans der Vineland Thorns nennen so ihre Starspielerin Jett Fillmore. Lustigerweise bezeichnet man im Englischen allerdings auch einen Ziegenbock als „goat“. Genau auf diesen Witz spielen die Macher*innen mit dem Namen ihrer Animations-Komödie an.

Wer die beiden Zoomania-Filme von Disney kennt, dürfte in „G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge“ einige Gemeinsamkeiten wiederfinden: Tiere mit menschlichen Eigenschaften bevölkern eine bunte Welt, in der es unterschiedliche Klima- und Pflanzenzonen gibt. Wills Heimat Vineland gleicht einem urigen Dschungel. Mit seiner Mannschaft spielt er aber auch in einem Eisstadion oder einer glühenden Lavaarena. Was im Vergleich mit den „Zoomania“-Werken auffällt: Die animierten Bilder der Sportkomödie sind weniger perfekt, etwas verwaschener und comicartiger. Ein durchaus interessanter Look!

„G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge“ legt ein irres Tempo hin und erlaubt sich einige Gags über unsere immer größere Abhängigkeit von sozialen Medien. Wenige Überraschungen bietet dafür die Handlung, eine typische Folge-deinem-Traum-Geschichte. Vor allem in der zweiten Hälfte häufen sich die platten Wendungen. Dazu gehört auch der Moment, in dem unser Held auf einmal über ein trauriges Ereignis in seinem Leben spricht. Was das Herz berühren soll, wirkt leider nur erzwungen. Dass viele der gezeigten Roarball-Spiele unübersichtlich zusammengefasst werden, ist ebenso ärgerlich wie eine andere Sache: Die deutsche Synchronisation des Films versucht mit allen Mitteln, die moderne Jugendsprache („das crazy“, etc.) abzubilden. Das klingt auf Dauer nicht cool, sondern ganz schön peinlich!