• Video zum Film „Mein Freund Tyrano - Für immer zusammen“
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Mein Freund Tyrano - Für immer zusammen

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Punon ist ein aufgeweckter kleiner Dinosaurier. Er glaubt fest daran, dass es einen Ort gibt, wo zauberhafte rote Früchte wachsen. Diese Früchte brauchen die Saurier bei der anbrechenden Eiszeit, denn sie helfen Hunger und Kälte zu überstehen. Wo ist nur das Paradies, in dem sie in Hülle und Fülle wachsen? Ein Schmetterling weist ihm den Weg.

Bei seiner abenteuerlichen Suche trifft Punon den bedrohlich erscheinenden großen Saurier Tyrano, der sein Begleiter und Freund wird. Verfolgt vom mega-bösen Saurier Gorgo und dessen fiesen Helfern müssen die Beiden manch gefährlichen Angriff überstehen. Als sie schließlich am Ziel sind, verweigern ihnen die Antarktosaurier den Zugang zum Paradiesbaum. Sie sind die Wächter des Wunderbaums und können sich einfach nicht vorstellen, dass Pflanzen-fressende Saurier friedlich mit Fleischfressern zusammenleben können.

Zu Beginn wirkt die Geschichte ziemlich schlicht. Punon wird von sehr dummen Bösewichten angegriffen. Alle Figuren in dem Anime-Film erklären, was sie gerade tun, denken und fühlen. Die größeren Saurier treten dabei bedrohlich und laut auf. Für wen soll dieser Film gedacht sein? Wenn du jünger bist, können dir die heftigen Kämpfe zwischen den Sauriern Angst machen und wenn du älter bist, dann nervt es dich wahrscheinlich, dass die Filmheld*innen ihren Charakter in einer Art von Selbstgespräch verdeutlichen. Erst nach und nach entfaltet sich eine Handlung, die - wie in einer Fabel - etwas darüber erzählen möchte, wie Menschen unterschiedlicher Kulturen heute besser zusammenleben könnten. Sie folgt der Idee, dass es nicht wichtig ist, zu welcher Art die Saurier zählen. Ob Pflanzenfresser oder Fleischfresser, Fremde können Freunde werden und friedlich zusammenleben, wenn sie nur wollen. Der freundliche Punon beweist, dass niemand hungern oder frieren muss. Eigentlich ist das eine sehr schöne Vorstellung. Aber die Handlung hätte mehr Sorgfalt in der Zeichnung der Figuren verdient. Bis auf Punon und Tyrano wirken die meisten Saurier ziemlich steif und flach. Dadurch erscheinen sie wie getrennt von den stimmungsvollen Hintergründen, die in manchen Szenen als zauberhafte Traumlandschaften wirklich schön anzusehen sind.