• Video zum Film „Strange World“
  • Szenenbild aus dem Film „Strange World“
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Strange World

Neu im Kino

Sein Vater Jaeger war sein großes Vorbild. Doch bei einer Expedition kam es zwischen Searcher Clade und dem eigensinnigen Abenteurer einst zu einem heftigen Streit. Searcher kehrte daraufhin mit seiner Entdeckung, einer Pando genannten Pflanze, die Energie erzeugen kann, in seine Heimat Avalonia zurück. Und Jaeger verschwand spurlos.

25 Jahre später hat Searcher das Forscherleben längst gegen den ruhigen Alltag eines Pando-Farmers eingetauscht. Mit seiner Frau Meridian und seinem Teenagersohn Ethan bewirtschaftet er den Hof und kümmert sich nicht groß um die Bewunderung der Menschen von Avalonia. Immerhin hat die von ihm gefundene Pflanze dem Land großen Fortschritt gebracht. Als eines Tages die miteinander verbundenen Pando-Wurzeln aus unbekannten Gründen zu faulen beginnen, soll Searcher an einem Ausflug in den unerforschten Untergrund teilnehmen. Nach anfänglichem Zögern kommt er mit, und auch sein neugieriger Sohn schleicht sich heimlich auf das Flugschiff.

„Strange World“ entführt uns in eine leuchtend bunte Welt mit vielen ungewöhnlichen Kreaturen, die an Wassertiere erinnern. Wer aufregende Bilder mag, ist hier genau richtig! Kleine, lustige Momente gibt es häufiger, und flotte Action-Szenen sorgen dafür, dass die Langeweile keine Chance hat. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Searchers Beziehung zu seinem Vater und seinem Sohn. So wie Jaeger, der stets nur seine eigenen Interessen und Ziele verfolgt hat, möchte der Farmer eigentlich nicht werden. Ethan gegenüber verhält sich Searcher jedoch ganz ähnlich. Sein Sohn soll in seine Fußstapfen treten und den Hof weiterführen. Ob der Jugendliche das will, klärt Searcher aber nicht. Wie sich die Konflikte zwischen den Haupt-Figuren auflösen, ist ein wenig vorhersehbar. Gegen Ende nimmt die Handlung allerdings noch eine unerwartete Wendung. Plötzlich sehen wir die unterirdische Welt mit neuen Augen. Auch wenn ein paar Ruhepausen mehr nicht schlecht gewesen wären, berührt der Film mit seiner zentralen Botschaft: Versuche, deine Umwelt zu respektieren und friedlich mit ihr zusammenzuleben! Schön ist außerdem, dass mit Ethan ein schwuler Teenager auftaucht und die Macher dies nie besonders betonen. Was dennoch auffällt: Während er seinen Schwarm nur herzlich drückt, dürfen sich seine Eltern ständig küssen. Echte Gleichberechtigung sieht dann doch ein bisschen anders aus!