Zombies im Zoo - Verrückt nach Mitternacht
Demnächst im Kino: 11.06.2026
Die Tage im Colepepper Zoo sind fast immer gleich. Etwas Außergewöhnliches geschieht so gut wie nie. Eines Nachts kracht dann aber ein Meteorit in den Park und verbreitet einen gefährlichen Virus. Als Erstes erkrankt ein sonst niedlicher Hase, der sich plötzlich in ein rasendes Zombiemonster verwandelt.

Während immer mehr Zoobewohner mutieren, versuchen die Wölfin Gracie, der frisch eingetroffene Puma Dan und einige andere Tiere, sich vor den Bestien in Sicherheit zu bringen. In der Not kommt es nun eigentlich auf den Zusammenhalt an. Doch allzu oft denken die meisten nur an sich.
„Zombies im Zoo - Verrückt nach Mitternacht“ basiert auf einer Idee des bekannten Horrorfilmemachers Clive Barker und hält, was der deutsche Titel verspricht. Abgedreht ist das hier allemal, und auch nichts für Kinder unter 12 Jahren! Zeit für die Einführung der Hauptfiguren gibt es kaum. Gracie und Dan werden kurz als Gegensatzpaar vorgestellt. Sie familienbewusst und einfühlsam, er schlecht gelaunt und einzelgängerisch. Ab Minute 7 eilt die Animations-Komödie dann von einer chaotischen Verfolgungsjagd zur nächsten. Dabei erstrahlt der Park oft in einem knallig pinken oder grünen Licht. Die vom Virus infizierten Tiere sehen mit ihren giftig leuchtenden Augen und ihren spitzen Zähnen teilweise ganz schön unheimlich aus – weshalb der Schauerspaß für kleine Kinder auf gar keinen Fall geeignet ist.
Etwas Freude an den vielen Anspielungen auf berühmte Horrorfilme dürften einzig erwachsene Zuschauer*innen haben. Mit dem Roten Vari (gehört zur Gruppe der Lemuren) Xavier taucht sogar ein großer Fan des Gruselkinos auf, der dessen Erzählregeln und Klischees bestens kennt. Dumm nur, dass er mit seinen Hinweisen und Kommentaren mehrmals das vorwegnimmt, was noch passieren wird. Gerade hier hätte „Zombies im Zoo - Verrückt nach Mitternacht“ die Chance gehabt, die ständig wiederholten Muster aufzubrechen und uns zu überraschen.






