Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus
Demnächst im Kino: 14.05.2026
Hast du schon einmal einen echten Kranich gesehen? Normalerweise fliegt der Zugvogel weit oben über die Städte hinweg in den Süden. Weil sich ein Kranich bei einem solchen Flug verletzt, macht er eine Notlandung im Garten von Connis Nachbarn, der keine Tiere mag. Gut, dass Conni und ihre Freund*innen ihn entdecken und ihm helfen wollen.

Connis Eltern sind für zwei Tage weggefahren, deshalb passt Opa Willi auf Conni und ihre beiden Freunde, Anna und Simon, auf. Er kocht Spaghetti und ist für einigen Quatsch zu haben. Als ein verletzter Kranich im Garten auftaucht, erlaubt er den Kindern, sich um den Vogel zu kümmern, damit sich dieser für die Weiterreise in den Süden erholen kann. Eine Tierschützerin hilft ihnen bei der Pflege des Vogels, während der griesgrämige Nachbar den Kranich unbedingt aus der Gegend jagen will. Auch Kater Mau ist nicht erfreut über den Gast, der die Leckerli aus Connis Hand genauso gerne mag wie er.
Nicht alles an der Geschichte ist nachvollziehbar, besonders am Ende tauchen plötzlich viele Hindernisse vor dem Ziel der Kinder auf, die etwas künstlich wirken und sich dann schnell auflösen. Wenn du schon oft im Kino warst, kommt dir das vielleicht etwas seltsam vor. Der Film richtet sich bewusst an Kinder, die zum ersten oder zweiten Mal im Kino und noch nicht an die großen Leinwand-Bilder und an die Spannung gewöhnt sind.
Das kannst du zum Beispiel auch an den Filmbildern erkennen: Sie sind stark vereinfacht und erinnern an Bilderbücher, die die Alltagswelt von Kindern mit einfachen Strichen zeichnen und flächig ausmalen. Deshalb wirst du in den Gesichtern der Figuren auch nur wenige Regungen entdecken, was manchmal etwas unecht wirkt.
Toll sind die Nebenfiguren des Films, vor allem Anna und Simon: Conni ist zwar mutig und hat viele gute Ideen, aber manchmal ist sie auch ziemlich rechthaberisch und rücksichtslos. Das macht Anna so wütend, dass sie droht, nicht mehr mitzumachen und nach Hause zu gehen. Sie erklärt Conni ehrlich, wie traurig das Verhalten sie macht, woraufhin Conni überlegen kann, was ihr wichtig ist: der eigene Tatendrang oder die Freundschaft zu Anna. Simon schließt man schnell ins Herz, weil er lustige Bemerkungen macht und die Geschichte damit auflockert. Als Zuschauerin oder Zuschauer lernst du mit Conni, dass nicht nur eine gute Idee etwas Tolles ist, sondern das gemeinsame Erleben und Zusammenarbeiten. Außerdem erfährst du im Film einiges über Zugvögel und das Thema Tierpflege.









