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Rot

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Auf einmal sieht Mei rot. Bei einem Blick in den Spiegel steht ihr nicht mehr das 13-jährige Mädchen gegenüber, das sie kennt, sondern ein riesengroßer, roter, flauschiger Panda. Was ist denn jetzt los? Eigentlich nur das normalste der Welt: Mei wird langsam erwachsen, alles verändert sich. Aber was wird ihre Mutter dazu sagen?

Erst versucht Mei, sich zu verstecken. Aber als ihre Mutter sie doch durchschaut, ist sie gar nicht so sehr überrascht. Denn dass sich die Frauen in ihrer Familie in der Pubertät in rote Pandas verwandeln können, wenn sie ihr Gefühle nicht im Griff haben, hat Tradition. Deshalb soll auch Mei nun schnellstmöglich lernen, ihren inneren Panda zu zähmen. Das Problem ist nur: Bis es soweit ist, haben längst auch Meis Freundinnen von ihrer Begabung erfahren und Mei hat herausgefunden, wie sie durch Panda-Auftritte ein wenig Geld verdienen kann. Und das ist auch dringend notwendig. Denn in wenigen Tagen wird in ihrer Heimatstadt Toronto die Boyband 4*Town auftreten, die für Mei die beste Band der Welt ist. Weil ihre Mutter ihr den Konzertbesuch verbietet, muss sie selbst zu sehen, wie sie sich das teure Ticket leisten kann.

Wow – dieser Film aus dem Pixar-Studio sieht nun wirklich ganz anders aus als Toy Story, Ratatouille oder Alles steht Kopf. Die Figuren erinnern mit ihren Gesichtsausdrücken und Bewegungen an japanische Zeichentrickfilme (Animes) und auch sonst kommt dieser großartig animierte CGI-Animationsfilm ziemlich schrill daher. Ja, das ist manchmal anstrengend, weil alles so hektisch ist. Aber damit zeigt der Film ziemlich gut, wie es in Mei aussieht und wie sie sich fühlt. Man könnte auch sagen: Wir sehen die ganze Geschichte so, wie Mei sie sieht.

„Rot‟ macht viel Spaß, wenn Mei immer besser lernt, wie sie sich in ihren Panda verwandeln kann und dann für allerlei Chaos sorgt. Aber er geht auch zu Herzen, wenn er erzählt, welche Folgen dies hat. Denn Mei beginnt, sich immer mehr von ihrer Mutter zu entfernen. Sie möchte nicht länger, dass diese über sie bestimmt und sie immerzu beobachtet. Mei möchte auch mal wild sein, ihr eigenes Ding machen, über die Stränge schlagen. Das findet ihre Mutter natürlich gar nicht gut. Und so ist es ziemlich stark, wie der Film mit viel Bildwitz darüber erzählt, wie Mei und ihre Mutter mit dieser Veränderung umgehen, die irgendwann jeden im Leben trifft.