• Video zum Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“
  • Szenenbild aus dem Film „Die Legende des Wüstenkindes“

Die Legende des Wüstenkindes

Demnächst im Kino: 21.05.2026

Hast du schon einmal von so genannten „Wolfskindern“ gehört? So bezeichnet man Kinder, die bei Tieren aufwachsen; vielleicht kennst du die Geschichte von Mogli in „Das Dschungelbuch“ oder die Sage um Romulus und Remus. Dieser Film erzählt von einem Jungen in Afrika, der in der Wüste dank einer Straußenfamilie überlebt und bei ihnen bleibt.

Als der zweijährige Hadara in der Wüste seine Eltern verliert und ein Sandsturm aufkommt, hat er großes Glück: ein Straußenpaar rettet ihn und nimmt ihn bei sich auf. Der kleine Junge schaut sich viel von den Tieren ab, freundet sich mit einem Wüstenfuchs an und überlebt. Vier Jahre später wird er von einem Filmemacher in der Wüste entdeckt: Der Mann ist bezaubert von dem Kind, das sich mehr wie ein Tier als wie ein Mensch verhält, und überlegt, ob diese Geschichte verfilmen soll.

Im Film geht es nicht nur um die wahre Geschichte um das „Wolfskind“ Hadara, sondern auch darüber, was man mit besonderen Begebenheiten, Naturentdeckungen und den Wundern der Welt machen soll: einen großen Film, um viel Geld zu verdienen, oder vielleicht sogar eine Serie? Eine Touristenattraktion? Schnell und wiederholt erklärt der Film, wie wichtig es ist, mit manchen Erlebnissen sorgsam umzugehen, um Mensch, Tier und Natur zu beschützen.

Dem Regisseur Gilles de Maistre geht es in seinen Filmen immer um die Beziehung von Mensch und Natur, oft stehen die Freundschaften von Tieren und Kindern im Vordergrund, in diesem Film ist es sogar eine Familienbeziehung zwischen dem kleinen Jungen und den Straußvögeln. Er dreht seine Filme mit echten Tieren und achtet darauf, dass es allen gutgeht. Dabei entstehen beeindruckende Naturaufnahmen, die echt und überzeugend wirken. Dafür ist die Geschichte an manchen Stellen etwas allzu gefühlsbetont, und auch die verschiedenen Rahmenhandlungen – um den Filmemacher, um seine Enkelin, die wiederum die Geschichte ihres Großvaters erzählt, und um ein Mädchen aus der Wüste, das die Geschichte um Hadara mit weiteren Wissen ergänzt – überzeugen nicht immer.