Coyote vs. ACME
Demnächst im Kino: 17.09.2026
Wie frustrierend! Egal, was der Steppenwolf Willi Kojote auch versucht. Nie schafft er es, den Road Runner, einen flugunfähigen, dafür aber super schnell laufenden Vogel, zu fangen. Was noch ärgerlicher ist: Immer wieder nutzt der Vierbeiner bei seiner Jagd Produkte des Unternehmens ACME, die ihm dann stets um die Ohren fliegen.

Damit soll nun endlich Schluss sein! Unser vom Pech verfolgter Held fasst einen Plan, der es wirklich in sich: Nach all den Rückschlägen und Enttäuschungen mit den fehlerhaften ACME-Artikeln will er den Konzern vor Gericht bringen. Unterstützung erhofft sich Willi vom Anwalt Kevin Avery, der eigentlich keine Lust auf einen Rechtsstreit mit der großen Firma hat. Widerwillig nimmt er denn Fall dann aber doch noch an. Gemeinsam sind Willi und sein Helfer schon bald einer ACME-Verschwörung auf der Spur.

Gut zu wissen: Willi Koyote und der Road Runner sind bekannte Figuren aus der vor fast 100 Jahren erstmals gezeigten Trickfilmreihe Looney Tunes. Auch dort will der Präriewolf jedes Mal den turboflinken Vogel erwischen, hat aber nie das nötige Glück. „Coyote vs. ACME“ zeigt die Cartoon-Geschöpfe nun in einen Realfilm, also ein Abenteuer, in dem echte Menschen, Orte und Gegenstände vorkommen. Ein durchaus spannender Mix! Neben Willi Koyote und dem Road Runner tauchen noch zahlreiche andere Looney-Tunes-Charaktere auf, etwa der Hase Bugs Bunny oder die Ente Duffy Duck. Die meisten von ihnen sind allerdings nur kurz zu sehen.
„Coyote vs. ACME“ erzählt zwar eine Detektivgeschichte. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch die verrückten Slapstick-Momente und die Missgeschicke von Willi und Kevin. Nicht jeder Gag zündet. Manche Witze wirken etwas erzwungen. Und die menschlichen Protagonisten machen eine vorhersehbare Entwicklung durch. Glücklicherweise wird es aber nie so platt wie in der Animations-KomödieTom und Jerry: Der verlorene Kompass, die ebenfalls auf berühmten Trickfilm-Figuren basiert.
Was „Coyote vs. ACME“ außerdem interessant macht: Nebenbei gibt es auch ein bisschen Kritik an menschlichem Verhalten. Besonders hinterfragt der Film die Gier großer Konzerne nach immer mehr Geld und unseren überheblichen Glauben, die besten und größten Geschöpfe zu sein. Was am Ende überrascht: In der Beziehung zwischen Willi und dem Road Runner kommt es plötzlich zu einer berührenden Wendung.










