• Video zum Film „Tad Stones und die Wunderlampe“
  • Szenenbild aus dem Film „Tad Stones und die Wunderlampe“
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Tad Stones und die Wunderlampe

Neu im Kino

Der frühere Bauarbeiter Tad Stones hat momentan keine Zeit für große Abenteuer. Denn seine Tochter Oli treibt ihm ständig Schweißperlen auf die Stirn. Dass die Kleine so viel Aufmerksamkeit bekommt, passt vor allem seinem Freund Mumie ganz und gar nicht. Tads Frau Sara ist als Archäologin gerade einer Wunderlampe auf der Spur.

Als sie das uralte Stück im Buckingham-Palast in London findet, greift Mumie zu und wünscht sich, in seine Heimat Paititi zurückzukehren. Der Geist aus der Lampe gehorcht und schickt Mumie zusammen mit seiner Geliebten Ramona und der überrumpelten Sara durch ein Portal in das Peru des Jahres 1502. Tad eilt den anderen mit Oli hinterher, findet sich in der fremden Welt aber erst einmal an einem anderen Ort wieder. Das Chaos ist damit perfekt. Worauf es jetzt ankommt? So schnell wie möglich müssen die Zeitreisenden einen Weg zurück finden! Hinter der magischen Lampe, die sie wieder in die Gegenwart bringen könnte, ist allerdings auch ein machthungriger Prinz aus dem Orient her.

„Tad Stones und die Wunderlampe“ ist der vierte Teil einer Animationsreihe aus Spanien, die sich mit einem kräftigen Augenzwinkern auf die berühmten Indiana-Jones-Filme bezieht. Darin erlebt der Held, ein Archäologe, immer wieder unglaubliche Abenteuer und muss es mit großen Schurken aufnehmen. Wenn euch Action und verrückte Stunts gefallen, kommt ihr auch bei den Tad-Stones-Komödien auf eure Kosten. Im neuen Kapitel geht es wieder einmal drunter und drüber, passieren andauernd Missgeschicke, könnt ihr flotte Verfolgungsjagden und verschiedene Schauplätze bestaunen. Ein paar gute Gags gibt es ebenfalls. Ein Beispiel: Hier ist der Geist aus der Lampe (den kennt ihr vielleicht schon aus dem Disney-Klassiker Aladdin) eine alte Frau, die eigentlich nur ihre Ruhe haben möchte, aber immer wieder Wünsche erfüllen muss.

Die Themen Familie, Zusammenhalt und Eifersucht spielen zwar eine Rolle. Wirklich viel Zeit nimmt sich der Film jedoch nicht, um die Figuren, ihre Sorgen und Zweifel zu beschreiben. Das meiste wird im Vorbeigehen erledigt. Mitfühlen fällt da natürlich schwer! Überhaupt ist „Tad Stones und die Wunderlampe“ ziemlich vollgestopft mit Ideen und Wendungen. Die Zeitreise kann für Tad und die anderen gefährlich werden. Denn wenn sie bestimmte Dinge in der Vergangenheit verändern, hat das auch Auswirkungen auf die Gegenwart. Leider sind die Erklärungen dafür nicht immer nachvollziehbar. Etwas überflüssig ist außerdem der kleine Roboter, der die Charaktere in die Vergangenheit begleitet. Weil er alles weiß und kann, hat Sara Angst, dass sie in ihrem Job bald nicht mehr gebraucht wird. Ein spannender Gedanke, keine Frage! Im temporeichen Durcheinander geht er allerdings häufig unter.